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Bern leistet Pionierarbeit für die Artenvielfalt

Als erster Kanton hält Bern in einem digitalen Sachplan fest, wie intakt die Artenvielfalt auf seinem Territorium noch ist. Hotspots der Biodiversität gibt es fast nur noch in den unberührten Alpen.

Einzigartiges Mosaik mit Aareufer, Auenwald und Schilfgürtel. Die Oltigenmatt unterhalb des Zusammenflusses von Aare und Saane ist im Kanton Bern eines der Gebiete mit besonders vielen Arten.
Einzigartiges Mosaik mit Aareufer, Auenwald und Schilfgürtel. Die Oltigenmatt unterhalb des Zusammenflusses von Aare und Saane ist im Kanton Bern eines der Gebiete mit besonders vielen Arten.
Beat Mathys
Urs Känzig, Abteilungsleiter Naturförderung, mit Sanddorn.
Urs Känzig, Abteilungsleiter Naturförderung, mit Sanddorn.
Beat Mathys
In der Schweiz sind 60 Prozent der untersuchten Insektenarten sind in ihrem Bestand bedroht.
In der Schweiz sind 60 Prozent der untersuchten Insektenarten sind in ihrem Bestand bedroht.
Beat Mathys
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Die Ringelnatter verschwindet so plötzlich, wie sie aufgetaucht ist. Dass ihr Urs Känzig wohlgesinnt wäre, kann die Schlange nicht wissen. Sie ergreift vor dem kantonalbernischen Abteilungsleiter für Naturförderung lieber die Flucht und taucht ab in einen sumpfigen Teich. Aus der Ferne hört man einen Kuckuck rufen. «Das ist eine Gebänderte Prachtlibelle», ruft Känzig einem vorbeifliegenden Insekt nach. Im Auenwald am Zusammenfluss von Aare und Saane zeigt er auf einen Sanddorn, dann auf eine sich lianenartig windende Hopfenpflanze oder auf ein Rotes Waldvögelein, eine Orchideenart.

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