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Bern hofft auf halbe Milliarde

Die Berner Regierung hat aufgelistet, welche Verkehrsprojekte im Kanton Bern für sie am wichtigsten und dringendsten sind. Sie hofft auf 300 bis 500 Millionen Franken aus dem Infrastrukturfonds des Bundes.

Das Megaprojekt schlechthin: Der Ausbau des Bahnhofs Bern steht zuoberst auf der Wunschliste, die der Kanton Bern dem Bund präsentiert.
Das Megaprojekt schlechthin: Der Ausbau des Bahnhofs Bern steht zuoberst auf der Wunschliste, die der Kanton Bern dem Bund präsentiert.

Für über 850 Millionen Franken will der Kanton den Bahnhof Bern ausbauen. Weitere 170 Millionen kosten die Vorhaben, mit denen das Tram Region Bern ergänzt und verbessert werden soll. «Ohne Geld vom Bund können wir diese Projekte nicht verwirklichen», sagte die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin Barbara Egger (SP) gestern vor den Medien. Und begründete damit, warum der Kanton einen 140-seitigen Bericht über «Regionale Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzepte» erstellt hat. Das Werk soll bewirken, dass der Bund 300 bis 500 Millionen Franken aus dem Infrastrukturfonds lockermacht, um 54 wichtige Berner Verkehrsprojekte zu unterstützen. Im Bericht sind sämtliche dringenden Vorhaben im Verkehrsbereich aufgelistet samt einer ausführlichen Begründung, warum die schnelle Verwirklichung so wichtig für die Entwicklung des Kantons sei. Damit hat der Kanton in der Fülle der regionalen Wünsche seine Schwerpunkte gesetzt.

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