Zum Hauptinhalt springen

BEKB lockt mit Tattoo- und Piercing-Wettbewerb

Die BEKB sorgt mit einem Wettbewerb für Wirbel: Mit der Verlosung, einen ganzen Tag nach Wunsch Tattoos und Piercings stechen lassen, wollte die Bank 14- bis 25-Jährigen ansprechen, bedauert aber mittlerweile das Angebot.

Passt nicht recht zum Bild einer Bank: Die BEKB wollte mit dem Tattoo- und Piercing-Wettbewerb die 14- 25-Jährigen ködern (Symbolbild).
Passt nicht recht zum Bild einer Bank: Die BEKB wollte mit dem Tattoo- und Piercing-Wettbewerb die 14- 25-Jährigen ködern (Symbolbild).
Keystone

Tattoos und Piercings: Was nicht selten ein Reizthema für Eltern von Teenagern ist, wollte sich die Berner Kantonalbank (BEKB) für ihre Bonus26 Kunden zunutze machen. Die Verlosung «einen ganzen Tag nach Wunsch Tattoos und Piercings stechen lassen» ging jedoch nach hinten los, wie Radio Bern1 am Donnerstag berichtete.

So hatte die BEKB zusätzlich in einem Brief an die Zielgruppe auf den Tattoo und -Piercing-Wettbewerb aufmerksam gemacht. Problematisch dabei war, dass das Angebot auch Minderährige verschickt wurde, wie es auf Radio Bern1 heisst.

«Wenn sich jemand piercen lassen will, muss er das nicht unbedingt über die Bank machen», so eine Bernerin gegenüber Radio Bern1. Die Bank selber nahm zwar Stelllung zu der Verlosung, wollte sich jedoch nicht in einem Interview zum Vorfall äussern.

Wettbewerb wird trotzdem durchgeführt

«Das war ein Fehler, den wir bedauern», so die BEKB in einem Schreiben an das Radio. Grundsätzlich habe man eine neutrale Einstellung gegenüber Tattoos und Piercings, die Bank räumte aber auch ein, dass das Thema im Zusammenhang mit jungen Erwachsenen und vorallem Minderjährigen problematisch sei.

Der Wettbewerb werde trotzdem durchgeführt, heisst es auf Radio Bern 1 weiter. Allerdings seien Minderjährige unter 16 nicht gewinnberechtigt, Jugendliche zwischen 16 und 18 nur mit der Zustimmung und der Anwesenheit von einem Elternteil.

Die BEKB scheint ihre Lehre aus der Angelegenheit gezogen zu haben. «Wir werden mit den Verantwortlichen das Thema aufnehmen und sicherstellen, dass dieses und ähnliche Angebote in künftigen Magazinen nicht mehr erscheinen werden», schreibt die Bank in der Stellungnahme an das Radio weiter.

(Radio Bern1)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch