Viermal mehr Selbstanzeigen von Steuersündern im Kanton Bern

Letztes Jahr haben sich 4550 steuerpflichtige Berner gemeldet, die im Ausland Schwarzgeld gehortet haben. Den Behörden bringt dies über 20 Millionen Franken ein.

Claudio Fischer, der Steuerverwalter des Kantons Bern, kann sich dank der Selbstanzeigen über zusätzliche Steuererträge freuen.

(Bild: Urs Baumann)

Auch im Kanton Bern hat die Zahl der straflosen Selbstanzeigen im letzten Jahr stark zugenommen. 4550 Steuerpflichtige machten davon Gebrauch, das sind fast viermal mehr als 2016.

Bern liegt damit im Trend: In den meisten Kantonen zeigten sich 2017 mehr Steuersünder denn je an, um nicht deklarierte Vermögenswerte zu melden. Das ergab kürzlich eine Umfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Austausch mit 37 Ländern

«Der Automatische Informationsaustausch kommt in die heisse Phase», sagte der bernische Steuerverwalter Claudio Fischer am Donnerstag zur Begründung. Die Schweiz tauscht mit 37 Ländern erstmals Daten aus. Der Bund erhält die Meldungen bis Ende September und stellt sie umgehend den Kantonen zur Verfügung.

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