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Im Kampf um die Asylmillionen liegen die Nerven blank

Die ORS Service AG ist der grösste Akteur im Schweizer Asylwesen – und für Kritiker das Schreckgespenst der Branche. «Unsinn», sagt CEO Jürg Rötheli dazu.

Jürg Rötheli führt den grössten privaten Asylanbieter der Schweiz. Er möchte mit seinem Unternehmen in Bern wachsen.

Jürg Rötheli führt den grössten privaten Asylanbieter der Schweiz. Er möchte mit seinem Unternehmen in Bern wachsen.

(Bild: Raphael Moser)

Im Berner Asylwesen ist ein Verteilkampf ausgebrochen. Der Kanton regelt sein Verhältnis zur Branche völlig neu und trennt sich im Zuge einer Reorganisation vom Grossteil seiner bisherigen Partner. Wer über die Klinge springen muss, entscheidet sich im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung. Am Wettbewerb nimmt auch die ORS Service AG teil. Sie ist das Schwergewicht unter den Schweizer Asylanbietern, im Kanton Bern jedoch betreibt sie mit Ausnahme der Bundeszentren in Bern und Lyss keine Asylheime mehr. Das Unternehmen will die kantonale Reorganisation nutzen, um zu wachsen.

Berner Zeitung

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