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40'000 Franken gegen Kiener Nellen

Zahlungskräftige Gegner der Berner SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen schalten Inserate für circa 40'000 Franken, um ihre Widersacherin loszuwerden.

SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen vor der Urteilsverkündung (22.11.2017): Das Regionalgericht sprach Reto Müller, Präsident der IG für Arbeitsplätze im Berggebiet und Initiator der Kampagne, vom Vorwurf der üblen Nachrede frei. Am 22.10.2019 hat auch das Bundesgericht die Beschwerde von Kiener Nellen abgewiesen.
SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen vor der Urteilsverkündung (22.11.2017): Das Regionalgericht sprach Reto Müller, Präsident der IG für Arbeitsplätze im Berggebiet und Initiator der Kampagne, vom Vorwurf der üblen Nachrede frei. Am 22.10.2019 hat auch das Bundesgericht die Beschwerde von Kiener Nellen abgewiesen.
Beat Mathys
Mit diesem Aufkleber wurde am 23.September 2015 die Anti-Kampagne gegen Margret Kiener Nellen betrieben. Kostenpunkt der Aktion: rund 42'000 Franken.
Mit diesem Aufkleber wurde am 23.September 2015 die Anti-Kampagne gegen Margret Kiener Nellen betrieben. Kostenpunkt der Aktion: rund 42'000 Franken.
sih
Die Wiederwahl in den Nationalrat hat Kiener Nellen dann doch geschafft.
Die Wiederwahl in den Nationalrat hat Kiener Nellen dann doch geschafft.
Keystone
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Es war ein zwiespältiges Kompliment, das Margret Kiener Nellen gestern erhalten hat. Die Berner SP-Nationalrätin ist offenbar derart schlagkräftig und unbequem, dass ihre Gegner bereit sind, viel Geld auszugeben, um sie loszuwerden. Eine Interessengemeinschaft (IG) aus dem Berner Oberland hat rund 40'000 Franken bezahlt, um in allen grossen Berner Tageszeitungen Anti-Kiener-Nellen-Inserate zu platzieren, unter anderem auch in dieser Zeitung.

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