Zum Hauptinhalt springen

300'000 Franken für die Zweisprachigkeit

Für die Förderung der Zweisprachigkeit erhält der Kanton Bern auch in diesem Jahr insgesamt 300'000 Franken vom Bund. Etwa fünfzehn Projekte sollen in diesem Jahr finanzielle Unterstützung erhalten.

Vergangenes Jahr erhielt das Spitalzentrum Biel einen Spezialbetrag, um die Zweisprachigkeit zu stärken. An welche Projekte die 300'000 Franken heuer ausbezahlt werden, ist noch unklar.
Vergangenes Jahr erhielt das Spitalzentrum Biel einen Spezialbetrag, um die Zweisprachigkeit zu stärken. An welche Projekte die 300'000 Franken heuer ausbezahlt werden, ist noch unklar.
Archiv BT

Um die Zweisprachigkeit zu fördern, erhält der Kanton Bern auch in diesem Jahr insgesamt 300'000 Franken vom Bund. Das ist gleich viel wie im vergangenen Jahr. Mit diesem Beitrag sollen rund fünfzehn Projekte in diesem Jahr finanzielle Unterstützung erhalten.

Um welche Projekte es sich handelt, geben die bernische Staatskanzlei und der Rat für französischsprachige Angelegenheiten des zweisprachigen Amtsbezirks Biel (RFB) noch nicht bekannt. Die Liste sei noch nicht bereinigt, sagte RFB-Generalsekretär David Gaffino am Mittwoch auf Anfrage.

Von Übersetzung bis Spitalarbeit

Im vergangenen Jahr profitierten laut einer Mitteilung der bernischen Staatskanzlei und des RFB vom Mittwoch elf Projekte von den Bundesbeiträgen. Dazu gehören etwa die Übersetzungsarbeit der Staatskanzlei, die mit 50'000 Franken unterstützt wurde, und ein Projekt für den Austausch von Lehrpersonen zwischen den Sprachregionen (38'860 Franken).

Das Spitalzentrum Biel profitierte 2013 von einem Spezialbeitrag von 50'000 Franken für die Stärkung seiner Zweisprachigkeit.

Rechtsgrundlage für die vom Bundesamt für Kultur gewährten Beiträge sind das eidgenössische Sprachengesetz. Die Beiträge werden im Kanton Bern auf Antrag einer Arbeitsgruppe verteilt. In dieser Gruppe, die unter dem Vorsitz des Vizestaatsschreibers tagt, sind der RFB, das Forum für die Zweisprachigkeit in Biel, der Bernjurassische Rat und die Kantonsverwaltung vertreten.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch