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20 Sturmmeldungen aus dem ganzen Kanton

Auf den ersten Schnee in der Stadt Bern folgt stürmisches Wetter im Flachland. Die Polizei und vor allem die Feuerwehren mussten am Samstagmorgen wegen Sturmtief Veiko in der Region Bern 20 Mal ausrücken.

Ausserhalb Tavannes im Berner Jura ist ein Baum auf eine Strasse gestürzt.
Ausserhalb Tavannes im Berner Jura ist ein Baum auf eine Strasse gestürzt.
Manuel Geissbühler/Leserreporter

Während am Freitagmorgen in Bern noch Schneeflocken tanzten und die Stadt zum ersten Mal diesen Winter in Weiss tauchten, bläst einem am Samstagmorgen ein heftiger Wind ins Gesicht, sobald man nach draussen geht. Der starke Südwestwind, der im ganzen Flachland der Region Bern weht, erreicht nach Angaben von Meteonews Böenspitzen von 70 bis zu 90 Kilometern pro Stunde.

So gingen bei der Kantonspolizei Bern am Samstagmorgen zwischen 5.30 und 10 Uhr 20 Meldungen wegen Sturmschäden ein. Dabei handelte es sich vor allem um umgestürzte Bäume und Gegenständen auf Fahrbahnen, so Polizeisprecher Dominik Jäggi. Die Meldungen seien aus dem ganzen Kanton Bern gekommen, jedoch vor allem aus dem Flachland.

Der Rekordwert in der ganzen Schweiz wurde am frühen Samstagmorgen auf dem Jungfraujoch mit 146 km/h pro Stunde gemessen wurde. In den Bergen tobt am Samstagmorgen sogar ein Orkan.

Grosse Unwettergefahr

SRF Meteo gab für die nördliche Hälfte der Schweiz eine Warnung für grosser Unwettergefahr aus. Der Wetterdienst geht davon aus, dass der Südwestwind zwischendurch nachlässt, er aber bis Sonntagvormittag immer wieder stürmisch bläst.

Bereits der Freitagabend wurde von starken Winden begleitet. In Schüpfen im Kanton Bern etwa wurden gemäss Meteonews 98 Kilometer pro Stunde (km/h) gemessen, auf dem Crap Masegn im Graubünden 135 km/h.

Das Sturmtief «Veiko» folgt auf den ersten grossen Schneefall dieses Winters, der auch über weite Teile des Flachlands eine dünne Schneedecke legte. Dieser Schneefall erhöhte die Lawinengefahr in den Bergen.

Sind auf Sie vom Sturm betroffen? Dann schicken Sie uns Ihr Bild an: online@bernerzeitung.ch

SDA/sih

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