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Jetzt beginnt die heisse Bauphase

Ein Teilstück der neuen, breiteren Weststrasse beim Autobahnzubringer Thun Süd steht. Am Montag beginnt nun die heisse Bauphase: Der Belag der Kreuzung beim Migros-Zentrum wird erneuert – mit Folgen für den Verkehr.

Der Ausbau der Weststrasse kommt voran: Ein Teil der neuen Fahrbahn ist erstellt, sogar die Markierungen sind bereits angebracht. «Eine Strasse ist nicht einfach nur Strasse», betont Oliver Studer, Projektleiter beim städtischen Tiefbauamt, bei einem Augenschein vor Ort – und zeigt die Installationen für Entwässerung oder Beleuchtungskabel. Das Abwasser etwa sickert nicht einfach von der Strasse in den Boden, sondern wird in einem Becken gesammelt und gefiltert. Eine wichtige Kreuzung Läuft alles nach Plan, führen ab Ende Jahr vier Spuren vom und zum Autobahnanschluss Thun Süd – 2011 sollen dann noch Fertigstellungsarbeiten und die Alleebepflanzung folgen. Doch zuvor bleibt noch einiges zu tun, betont Oliver Studer. Und er spricht von einer «Knacknuss»: «Ab Montag wird der Belag auf der Migros-Kreuzung ersetzt – einer der wichtigsten und grössten Kreuzungen in Thun.» Der Belag sei teilweise kaputt. Dass er erneuert werden muss, sei von Anfang an klar gewesen, weil die Belastung bei 20000 bis 25000 Fahrzeugen pro Tag gross sei. Während fünf Wochen muss mit Einschränkungen und Umleitungen gerechnet werden. «Wir führen die Arbeiten bewusst während der Sommerferien aus, weil dies erwiesenermassen eine verkehrsärmere Zeit ist», begründet Studer den Zeitpunkt für den Belags-einbau. Ausserdem habe warmes Wetter einen positiven Effekt für die Qualität des Belags. Drei Phasen Als Vorbereitung wurden die bestehenden Verkehrsinseln entfernt, um mehr Platz auf der Kreuzung zu schaffen; zudem ist die Fahrbahn beim Siegenthalergut bereits verbreitert. «Wir versuchen, möglichst grosse Flächen aufs Mal zu bearbeiten», führt Oliver Studer aus. Dies aus Zeitgründen, aber auch um möglichst glatte, einheitliche Belagsoberflächen zu ermöglichen. Und schliesslich müsse so die Verkehrsführung nicht dauernd umgestellt werden. Die Migros-Kreuzung wird in drei Phasen erneuert, die je rund sieben Arbeitstage dauern. Bei allen drei Etappen wird die Burgerstrasse von der Länggasse Richtung Migros gesperrt und im Einbahnverkehr geführt – wer Richtung Autobahn fährt, wird über die Allmendingenallee umgeleitet. Die Fussgängerunterführung bleibt stets offen. Die drei Phasen im Überblick: 1. Phase, Nordteil (Seite Länggasse): Ausser der oben erwähnten Strecke ist die Kreuzung von jeder Seite her befahrbar (je eine Spur). Eine provisorische Baustellen-Ampelanlage wird installiert. 2. Phase, Nordteil: Gleiches Verkehrsregime wie in erster Phase, nur dass beim nördlichen Teil der Burgerstrasse die andere Strassenseite befahrbar ist. 3. Phase, Südteil: Von Ende Juli bis Anfang August muss der südliche Teil der Burgerstrasse (Zwischen Talacker- und Weststrasse) gesperrt werden. Ab dem 23. August wird zudem innerhalb von drei Arbeitstagen die Ampelanlage ersetzt. In dieser Zeit wird der Verkehr von Hand geregelt. Die neue, moderne Anlage verfügt über bessere Steuerungsmöglichkeiten. Damit werde besonders bei grossen Verkehrsaufkommen der Verkehr flüssiger – und Velofahrende profitieren von einem Vorstart. Ende August soll die neue Kreuzung in Betrieb sein. Für den Bau der Verkehrsinseln werden noch einzelne Fahrspuren gesperrt. Zwei Baustellen «Wir hatten bisher keine grösseren Probleme und sind im Zeitplan», freut sich Projektleiter Oliver Studer. Er ist auch zuständig dafür, dass man sich auf den beiden Grossbaustellen für Weststrasse und neues Stadion nicht in die Quere kommt. Denn: «Wir sind schon ziemlich eng aufeinander.» Zur Erinnerung: Beim Stadion erfolgte am 23. Juni die Grundsteinlegung. Das erste Spiel in der neuen Arena ist in rund einem Jahr geplant. Michael Gurtner >

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