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IG Belpau bekräftigt Einsprache

An der Versammlung der Interessengemeinschaft Belpau gaben die Hochwasserschutzpläne des Kantons viel zu reden.

Die Belper Interessengemeinschaft Belpau, die gegen Teile des Projektes «Aarewasser» des Kantons Einsprache erhoben hat, fühlt sich im Stich gelassen. Die lokalen Behörden und Parteien würden sie im Kampf um den Erhalt des heutigen Naturschutzgebietes zu wenig unterstützen, dies vor allem im Bereich Giessenbad-Flughafen-Augut. Das bekräftigte Präsident Walter Straub an der zehnten Vereinsversammlung. Bei der Zustimmung zum Projekt seien wichtige Aspekte nicht genügend berücksichtigt worden, ist Straub überzeugt. IG-Mitglied und Gemeinderat Hans Aeschlimann wies indessen darauf hin, dass im Bereich Giessenbad-Flughafen auch bei den Behörden Bedenken gegen das Bauvorhaben bestehen. IG-Sekretär und Kulturingenieur Hansjörg Neuenschwander erläuterte den Mitgliedern das Projekt nochmals im Detail. Dabei zeigte er die Eingriffe in mehrfach geschützte Gebiete auf. Die kostspielige Veränderung der Landschaft sei für einen wirksamen Hochwasserschutz weder erforderlich noch sinnvoll, ist er überzeugt. Die Anwesenden teilten diese Auffassung: Es sei nicht einzusehen, weshalb der Kanton hier so viel Geld ausgeben wolle. Weiter wurde bemängelt, dass wichtige Aspekte von Natur und Tierwelt sowie Eigentumsrechte zu wenig berücksichtigt würden. Die Einspracheverhandlung mit der IG Belpau fand Anfang April statt. Der Grosse Rat wird sich voraussichtlich im 2011 mit dem Geschäft befassen.Fritz Sahli >

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