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Hotel Victoria-Jungfrau litt massiv unter der Krise

Das Hotel Victoria-Jungfrau in Interlaken hat ein schwieriges Jahr hinter sich: Der Umsatz brach ein, viele Gäste blieben weg.

Die Wirtschaftskrise hat 2009 vor dem Berner Oberland nicht Halt gemacht, schon gar nicht vor dem Nobelhotel Victoria-Jungfrau in Interlaken: Das Fünfsternehaus musste im vergangenen Jahr eine empfindliche Umsatzeinbusse von 23,2 Prozent hinnehmen. Die Anzahl der Übernachtungen ging um 19,5 Prozent auf 38129 zurück. Neben den gesunkenen Zahlen der Gäste machte dem Grand Hotel vor allem eines zu schaffen: die rückläufigen Konferenzen, Seminare und sonstigen Anlässe, auf die das Victoria-Jungfrau ausgerichtet ist. Auch blieben viele ausländische Reisegruppen weg. Auffallend ist vor allem, dass Amerikaner und Touristen aus den Golfstaaten deutlich seltener eincheckten als noch im Vorjahr. Das Victoria-Jungfrau ist allerdings kein Einzelfall. Auch die Dachgesellschaft, die Victoria-Jungfrau Collection, litt 2009 unter der Wirtschaftskrise. Die Collection, die auch die renommierten Hotels Bellevue Palace in Bern, das Palace Luzern und das Eden au Lac in Zürich betreibt, vermeldete gestern einen Umsatzeinbruch von 17,7 Prozent auf 77 Millionen Franken. Unter dem Strich resultierte gar ein Verlust von 1,2 Millionen Franken. Das einzige Hotel der Gruppe, welche die Erwartungen einigermassen erfüllen konnte, war das Bellevue Palace in Bern. Auch dank den treuen National- und Ständeräten, die während der Sessionen regelmässig dort logieren, konnte das Bellevue den Umsatz praktisch halten. phm Seite 2>

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