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Hoffen auf den Herbst

Seit 1892 bewältigt die Brienz-Rothorn-Bahn (BRB) die Höhendifferenz von 1678 Metern. Schweizer machen etwa 80 Prozent der Gäste aus, gefolgt von ungefähr einem Zehntel Deutschen. Beliebt ist die Bahn auch bei englischen und japanischen Touristen. Neben dem Tagestourismus führt die BRB weitere Angebote. Dazu gehören unter anderem die historischen Abenddampffahrten (siehe oben), Sonnenaufgangsfahrten, Heizerkurse, Werkstattbesichtigungen oder der Dampfwürstlibummler, der auf diese Saison hin lanciert wurde. Jeden Mittwoch fährt die Lok aus dem Jahre 1892 um 10 Uhr wie gewohnt in Richtung Rothorn. Dabei wird aber in der Mittelstation Planalp ein Zwischenhalt eingelegt, damit Brot und Würstchen gegessen werden können, die mit Wasser gekocht werden, welche die Lok während der Fahrt erhitzte. Diese Spezialangebote sind bei Gästen gemäss Simon Koller, Direktor der BRB, sehr beliebt. Trotz der Zusammenarbeit mit Tourismusdestinationen, Railaway und der Zentralbahn sowie dieser Angebote sei es nicht einfach, Ende Jahr jeweils eine ausgeglichene Rechnung präsentieren zu können, sagt Koller. Denn: «Wir sind extrem abhängig von schönem Wetter. Nach dem verregneten Juni hoffen wir auf einen goldigen Herbst. Langfristig haben wir das Ziel, bei ständiger Erneuerung des Schienen- und Rollmaterials eigenwirtschaflich zu sein.» Dabei kann die BRB auch auf die Unterstützung des Gönnervereins Freunde des Dampfbetriebes der Brienz-Rothorn-Bahn AG zählen.csb >

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