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Gurbrü liegt im Trend

gurbrü/KarlsruheEine Trend-Galerie in Karlsruhe trägt den Namen Ferenbalm-Gurbrü Station. Eine Verbeugung vor den beiden Dörfern im Berner Seeland – und ein Marketing-Gag.

«Der Name ist Dada», sagt der Deutsche Lukas Baden. Er spricht von der Haltestelle Ferenbalm-Gurbrü an der Eisenbahnlinie Bern?Neuenburg. Diese Strecke fuhr Galerist Baden mit seinem Bruder Sebastian vor fünf Jahren, als sie eine Ausstellung in Neuenburg besuchten. Der Name der Haltestelle auf Verlangen wurde für die beiden Junggaleristen später Programm. Heute führen sie darunter eine der wichtigen Galerien in Karlsruhe. Der Name Ferenbalm-Gurbrü Station ist zudem ein raffinierter Marketing-Gag. Denn für deutsche Ohren klingt die Namenkombination der beiden kleinen Ortschaften exotisch. So schreibt das Fachblatt «Zeitkunst» bewundernd von einem «total ausgefallenen Namen». Die Verbundenheit der beiden Kunstunternehmer zur Schweiz schlägt sich auch künstlerisch nieder. So stellten sie bereits Werke der Bernerin Salome Bäumlin, der St.Gallerin Pipilotti Rist und des Luzerner Künstlers Urs Lüthi aus. Ihre wichtigsten Künstler sind jedoch die englischen Brüder Jake und Dinos Chapman mit ihrer messerscharfen politischen Satire. Rolf Hürzeler>

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