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Grundeigentümer stellen sich quer

Am 29. November be-

Für eine verbesserte Erschliessung im hinteren Gemeindeteil hat die Gemeinde Rüegsau Grosses vor. Mit einem Betrag von insgesamt 2,95 Millionen Franken sollen ab kommendem Jahr ganze 5,5 Kilometer Gemeindestrassen saniert und ausgebaut werden. Zu den 2,4 Kilometern der Lochstrasse kommen noch die 3,1 Kilometer der vier Hofzufahrten Scheidegg, Buchacker, Bühl/Trog–Felben und ab Bühl/Trog bis Hüseren. Die Rüegsauerinnen und Rüegsauer stimmen am 29. November über die fast 3 Millionen ab. Nach Abzug der Bundes- und Kantonssubventionen sowie der Grundeigentümerbeiträge entfallen auf die Gemeinde jedoch nur noch Nettokosten von 1,13 Millionen Franken. Die Gemeinde Rüegsau hat bereits im Jahr 2005 ein Vorprojekt für eine Sanierung der Lochstrasse ausarbeiten lassen und den betroffenen Grundeigentümern vorgestellt. Die Subventionsbehörden von Bund und Kanton wiesen später darauf hin, dass nicht nur die Lochstrasse, sondern auch die ebenfalls sanierungsbedürftigen Zufahrten zu den einzelnen Höfen in ein Gesamtprojekt aufgenommen werden sollten. So wurde das Projekt erweitert, und sowohl Bund wie Kanton haben es diesen Sommer inklusive Zufahrten als subventionswürdig erkannt. Massive Opposition Allerdings müssen auch die Grundeigentümer gemäss der Abstimmungsvorlage etwas an die Kosten der Hofzufahrten beisteuern – 15 Prozent der Nettokosten von 598000 Franken, also 89700 Franken. Obschon diese 15 Prozent Grundeigentümerbeitrag laut dem Strassenreglement der Gemeinde das Minimum darstellen, wird dagegen massiv Opposition gemacht. An der Orientierungsversammlung vom 23. September bekam der Gemeinderat deswegen alles andere als schmeichelhafte Worte zu hören (wir berichteten). Baubeginn 2010 gefährdet Die zu bezahlenden Beiträge der Grundeigentümer wurden von einer neutralen Schatzungskommission errechnet und liegen in einem separaten Verfahren noch bis am 16. November in der Gemeindeverwaltung öffentlich auf. Bereits haben einige Zahlungspflichtige Ein-sprachen in Aussicht gestellt. Dies würde zu erheblichen Verzögerungen für das im Jahr 2010 vorgesehene Bauvorhaben führen. em>

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