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Grosse Umbaupläne für einen Berner Traditionsklub

TC SportingDas Projekt ist noch nicht ausgereift, aber

Der Berner Unternehmer Roberto Oprandi ist seit zehn Jahren Besitzer der Liegenschaft an der Kirchenfeldstrasse 70, wo der Tennis Sporting Club Bern seit Jahrzehnten beheimatet ist. Oprandi, der auch Eigentümer der Tennisanlage Thalmatt ist, rettete den 1923 gegründeten Traditionsklub im Kirchenfeld im Jahr 2001 vor der Liquidation. Die Kaufsumme soll damals 1,4 Millionen Franken betragen haben. Seit diesem überlebenswichtigen Schritt zur Sanierung ist Roberto Oprandi nicht nur Besitzer der Liegenschaft mit einem öffentlichen Restaurant und den im Untergeschoss untergebrachten Garderoben für die Mitglieder des Tennisklubs. Zur Liegenschaft gehören nämlich auch die oberen drei der insgesamt acht Sandplätze, die der TSCB gemietet hat. Idee noch nicht ausgereift An der GV des Tennis Sporting Club Ende Januar wurden die Anwesenden Mitglieder von Besitzer Oprandi darüber orientiert, dass es in naher Zukunft zu einschneidenden Veränderungen auf der Anlage kommen könnte. Roberto Oprandi wollte sich auf eine entsprechende Anfrage nicht zu den Umbauplänen äussern: «Es ist erst eine Idee. Ob es überhaupt zu Veränderungen kommt, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht klar, weil noch nicht einmal konkrete Baupläne ausgearbeitet sind.» Klar ist indes, dass sich viele Sporting-Mitglieder nach Bekanntwerden erster Details grundsätzlich Sorgen über die Zukunft der schö-nen Anlage am Dählhölzliwald machen. Veränderungen ab 2012 Wird die Idee des Besitzers umgesetzt, kommt es im Tennisclub höchstwahrscheinlich ab 2012 zu massiven Umstrukturierungen auf der bestehenden Anlage. «Unser Mietvertrag für die Plätze 1, 2 und 8 sowie Garderoben und Klubraum läuft im Februar 2012 ab, danach hätten wir nach einer Übergangsphase nur noch fünf Plätze für unsere Klubmitglieder zur Verfügung», sagt Gisela Salm, seit sieben Jahren Präsidentin des TSC. Salm rechnet damit, «dass der Klub 2011 sicher, und 2012 wahrscheinlich auch noch mit dem bisherigen Angebot aufwarten kann». Auch Wohnungen geplant Es ist durchaus möglich, dass auf dem Gelände des TC Sporting schon bald Eigentumswohnungen inklusive einer Autoeinstellhalle gebaut werden. Wird ein solches Projekt umgesetzt, wird es auch kein Restaurant mehr für die Öffentlichkeit geben, obwohl das jetzige Lokal Brasil Grill sehr gut läuft. Gesichert ist in jedem Fall der Weiterbestand der unteren fünf Tennisplätze, die der TC Sporting von der Burgergemeinde mit einem langfristigen Vertrag gemietet hat. Und eine Alternative für einen neuen Klubraum und Garderoben soll ebenfalls geplant sein. Die Klubführung um Gisela Salm hofft, «dass unsere Mitglieder nicht einfach den Kopf in den Sand stecken, sondern bei der Stange bleiben». Für die rund 470 Mitglieder (inklusive Junioren und Passive) würde sich das Platzangebot im TC Sporting auch nach einer Schrumpfung um drei Plätze noch in einem guten Verhältnis bewegen. René Hug>

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