Zum Hauptinhalt springen

Gipfelstürmerin

SnowboardDie Weltcupzweite Fränzi Mägert-Kohli hat den höchsten Berg des Kantons Bern erklommen.

Nach Saisonende wollte die zweifache Snowboard-Saisonsiegerin Fränzi Mägert-Kohli noch einmal hoch hinaus. Gemeinsam mit dem Bergführer Stefan Urfer bestieg die Steffisburgerin das 4274 Meter hohe Finsteraarhorn. «Die Berge faszinierten mich schon immer», sagt Fränzi Mägert-Kohli, «nun wollte ich mal schauen wie es sich auf einem 4000er anfühlt.» Das majestätische Finsteraarhorn hatte sie schon lange gereizt, diesen Frühling ermöglichten die Verhältnisse endlich eine Begehung. «Ich hatte diese Tour schon mehrmals geplant, doch das Wetter machte nie mit.» Also nahm die erfolgreiche Alpinsnowboarderin zum Ende einer langen Saison noch die letzte grosse Hürde in Angriff. Fränzi Mägert-Kohli und Stefan Urfer starteten die Tour mit dem Zug hinauf zu Europas höchstem Bahnhof auf dem Jungfraujoch. Von da aus ging es runter zum Konkordiaplatz und weiter zur Finsteraarhornhütte. Nach einer schlaflosen Nacht machten sich die beiden in der Dämmerung auf den Weg. Urfer führt Mägert-Kohli sicher und immer näher dem Gipfel entgegen. Mit Steigeisen und Pickel am kurzen Seil, die letzten 200 Höhenmeter dem Grat entlang mit leichter Felskletterei zum Gipfel. Links geht es über 1000 Meter in die Tiefe. «Dann sah ich zum ersten Mal den Gipfel vor mir. Mit wässrigen Augen lief ich dem Gipfelkreuz entgegen», beschreibt die Snowboarderin ihre letzten Meter. «Ich hatte es geschafft. Mein erster 4000er. Und dann noch der höchste der Berner Alpen.» Mägert-Kohli war auf dem Gipfel angelangt. dh>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch