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Gemeinde baut Metzgerei aus

Das Gebäude des Schlachthofes in Gsteig genügt den heutigen Anforderungen des Kantons nicht mehr. Deshalb plant die Gemeinde Gsteig – ihr gehört der Schlachthof – einen Anbau. Er soll im Juni in Betrieb genommen werden.

«Wir haben ein Kostendach von 100000 Franken. Daran wollen wir uns auch halten», informiert Gemeinderat Simon Gander. Als Liegenschaftskommissionspräsident ist er für den Anbau beim Schlachthaus Zelg in Gsteig zuständig. «Geplant sind ein kleiner Verkaufsraum, ein Büro und eine Kühlzelle im selben Anbau», ergänzt Gander. Der Kredit ist an der Gemeindeversammlung vom Mai bewilligt worden. Die Baupublikation erfolgte Anfang November. Betrieb läuft weiter «Die Bauarbeiten tangieren den Schlachtbetrieb nicht», versichert Gander. Er hofft, dass der Rohbau noch in diesem Herbst fertiggestellt werden kann. «Spätestens aber im nächsten Frühling starten die Arbeiten; Im Juni sollten die neuen Räumlichkeiten bezugsbereit sein.» Unter der Regie von Agnes und Adolf Annen (Bild) hat sich das ursprüngliche Versicherungsschlachthaus zu einer normalen Metzgerei entwickelt. Die Geschäftsleute der Farmer-Metzg pachten den Gemeindebetrieb seit knapp sechs Jahren. Das Gebäude genügt aber den heutigen Vorschriften nicht mehr. «Die Kunden dürfen den Produktionsraum nicht mehr betreten», erklärt Adolf Annen die Hygienevorschriften des Kantons. Deshalb sei ein Anbau unumgänglich. Nachdem sich die Geschäftsleute bereiterklärt hätten, auch die nächsten Jahre in Gsteig zu bleiben, sei die Gemeinde ihrerseits auf die Anbauwünsche eingetreten. Gebäude ist zu klein «Wir sind froh, dass etwas geht», betont Adolf Annen. «In den letzten Jahren haben wir Kundschaft aus der Region dazugewonnen. Wir schlachten gegen 200 Tiere im Jahr», erläutert er. Die Metzgerei sei so ganz einfach zu klein geworden. Mit dem neuen Verkaufsraum könne er sich vorstellen, dereinst fixe Öffnungszeiten anzubieten. In einer Vitrine möchte Annen die Fleischware präsentieren. «Daneben werden wir – wie bisher – auf telefonische Anmeldung Termine vereinbaren.» Er freue sich darauf, dass die Arbeitsabläufe vereinfacht werden. Durch den gewonnenen Platz sehe es in Zukunft sicher auch einladender aus als jetzt, da unter jedem «Vorschärme» Kisten stehen. Für Eigenbedarf schlachten Schon heute können Kunden in den Lebensmittelgeschäften der Talschaft Fleisch der Farmer-Metzg kaufen. Daneben werden hauptsächlich Tiere von Landwirten und von Jägern geschlachtet, die für den Eigenbedarf genutzt werden. Dies soll sich in Zukunft nicht ändern. Blanca Burri-Bättig >

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