Zum Hauptinhalt springen

Gelockerte Regeln

KönizDas Jugendparlament erhält pragmatischere Regeln. Das Parlament der Erwachsenen hat diese gestern Abend bewilligt.

Das Könizer Jugendparlament (Jupa) muss nicht mehr mindestens 30 Mitglieder haben. Neu spielt es auch keine Rolle mehr, aus welchen Ortsteilen die Mitglieder kommen oder was für ein Geschlecht sie haben. Es gibt dafür keine Quoten mehr. Mit deutlichem Mehr hat das Parlament gestern Abend die Regeln für den Politnachwuchs gelockert. Das neue Reglement sei kein Zeichen dafür, dass es ums Jupa schlecht stehe, sagt Co-Präsident Patrik Locher. «Aber Jugendliche politisieren anders.» So kann es sein, dass von den derzeit 25 Mitgliedern nur 5 an eine Sitzung kommen. Alle sechs Wochen findet eine solche statt. «Die grosse Arbeit geschieht bei uns in Projektgruppen», erklärt Locher. Ein Skaterpark, Politdiskussionen oder ein Sprayevent sind solche Projekte. Seit 1999 hat Köniz ein Jupa. Die Gemeinde unterstützt dieses mit 10000 Franken jährlich. «Ein Jupa tickt anders als ein normales Parlament», sagt auch Benjamin Blaser, Leiter der Abteilung Alter, Jugend und Gesundheit. Jugendliche seien in vielen Lebensbereichen aktiv, über längere Zeit verbindliche Engagements deshalb schwierig. Einzig die SP äusserte im Parlament Kritik am neuen Reglement. Sie wollte eine Mindestzahl an Jupa-Mitgliedern definieren sowie doch Alters- und Geschlechterquoten festlegen, falls es genügend Interessierte gebe. Die Mehrheit des Parlaments aber unterstützte dies nicht. lp>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch