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Gebäude wieder abreissen

Ausgabe vom 18. Juni 2010 «Fremdbestimmt im Hightech-Haus» Ein Gebäude bauen ist nicht so einfach. Das Minergieexperiment der CS bringts an den Tag. Wenn Besprechungsräume nicht einigermassen schalldicht sind, in Gerichtssälen die Angeklagten beim Anblick der Wände und nicht vor der Gerechtigkeit in Schwindel und Übelkeit geraten, das Licht und Klima für den arbeitenden Menschen nach Normen und nicht Bedürfnissen geregelt und auch innerhalb des Gebäudes saisongemäss sommerliche Temperaturen von 30 Grad Celsius und winterliche von 15 Grad Celsius herrschen, wurde Johann Wolfgang von Goethes (1749–1832, deutscher Dichter) Zitat «Man mag immerhin Fehler begehen – bauen darf man keine» sicher während der Planung vergessen. Wahrscheinlich wurde noch mehr ausser Acht gelassen. Ich schlage deshalb vor: 1. Das Gebäude wird abgerissen. Erfahrungen mit Rückbau sind in der Selve vorhanden. 2.Während des Rückbaus gehen die Planer in eine Weiterbildung. Zum Beispiel als BauökologIn/BaubiologIn mit eidgenössischem Fähigkeitsausweis. 3. Die Verantwortlichen der CS setzen alle Hebel (inklusive diese der Boni) in Bewegung, um dieses Experiment in ein brauchbares Bauprojekt umzuwandeln. 4. Das Gebäude wird fachgerecht wieder aufgebaut, sodass die Nutzer nachhaltig, speditiv, gesund und zufrieden arbeiten können. 5.Für nötigen Support stehe ich gerne zur Verfügung. Alfred GertschBaubiologe, Hilterfingen >

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