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Spitex-Budgets abgelehnt

Die Delegiertenversammlung des Gesundheitsnetzes See hat das Budget 2010 der vier Spitex-Vereine abgewiesen.

Als die Alters- und Pflegeheime, der Spitalverband sowie die Spitex des Seebezirks sich zum neuen Gesundheitsnetz See zusammenschlossen, da galt das Prinzip, dass den vier Spitex-Vereinen ihre Eigenständigkeit gelassen wird. Das bedeutet, dass das Gesundheitsnetz mit den Spitex-Vereinen einen Vertrag zur Erbringung ihrer Leistungen unterzeichnete, der den Vereinen weit gehende Gestaltungsfreiheit erlaubt. Nun wurden an der Delegiertenversammlung des Gesundheitsnetzes in Jeuss erstmals die Budgets 2010 der vier Spitex-Vereine auf einem Blatt zusammengefasst, und die Delegierten merkten, dass es zum Teil grosse Unterschiede in den zu erwartenden Kosten gibt. Die Unterschiede lagen bei rund 50 Prozent (zwischen 42 und fast 70 Franken Defizit pro Einwohner).

Diese grossen Unterschiede, aber auch ein Kostenanstieg um 70 Prozent zwischen 2008 (Rechnung ) und 2010 (Budget) akzeptierten die Delegierten nicht und lehnten die Budgets der vier Spitex-Vereine auf Antrag der Gemeinde Murten mit 29 zu 24 Stimmen ab. Es wird nun Aufgabe des Vorstandes des Gesundheitsnetzes unter Präsident Markus Ith sein, bis zur nächsten Versammlung detailliertere Informationen zusammenzutragen und die Unterschiede zu beleuchten. Es gibt Überlegungen, die Verträge mit den Spitex-Vereinen aufzulösen.

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