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Millionen-Hilfe ist bereits aufgebraucht

Mit öffentlicher Hilfe werden im Kanton 276 Solaranlagen gebaut. Das Interesse an der Unterstützung war gross.

Im April hatte Staatsrat Beat Vonlanthen das Programm «Energie 2009» lanciert, das Teil des kantonalen Stützungsplans für die Wirtschaft ist. Dazu gehört eine Fördermassnahme für fotovoltaische Solaranlagen, die von Bund, Kanton und der Groupe E mit je fünf Millionen Franken unterstützt wird.

Grosses Interesse

Wie die Volkswirtschaftsdirektion gestern mitteilte, ist die Hilfe bereits aufgebraucht, sodass das Programm abgeschlossen werde. Es seien 276 Anlagen genehmigt worden mit einer Leistung von insgesamt 1527 Kilowatt (kW). Die Projekte seien auf den ganzen Kanton verteilt, und die subventionierten Anlagen machten eine Fläche von 10809 m2 aus. Subventioniert wurden 120 Kleinanlagen ( bis 20 m2), bei denen ein vereinfachtes Bewilligungsverfahren zur Anwendung kommt, 143 mittlere Anlagen (20 bis 70 m2) und 13 grosse Anlagen. Letztere machen knapp einen Drittel der gesamten Solarzellenfläche aus.

Wie die Volkswirtschaftsdirektion weiter mitteilt, wurden 75 Gesuche abgelehnt und 64 auf die Warteliste gesetzt. Letztere kämen nach der Reihenfolge ihres Eingangs zum Zuge, falls bereits bewilligte Projekte abgebrochen würden. Der Staatsrat lädt Eigentümer, deren Projekt auf Grund des begrenzten Budgets nicht berücksichtigt werden konnten, ein, ihr Dossier bei Swissgrid einzureichen. Zurzeit sind im eidgenössischen Parlament zusätzliche Mittel für das nationale Programm zur kostendeckenden Einspeisevergütung im Gespräch.

Bemühungen der Groupe E

Die Groupe E freut sich «über die Begeisterung der Freiburger Eigentümer für die fotovoltaische Sonnenenergie». Kürzlich habe das Unternehmen eine ähnliche Aktion für die Neuenburger Kunden gestartet. Nächstens werde es den Waadtländer Kunden Subventionen für den Bau von Fotovoltaikanlagen anbieten. Die Groupe E erinnert daran, dass sie in den kommenden Jahren 350 Millionen Franken zur Entwicklung erneuerbarer Energien investieren wird.

BZ/wb/hus

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