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Herden werden vor Wolf geschützt

Der Wolf ist wieder heimisch in den Wäldern des Kantons Freiburg. Jetzt reagiert die Koordinationsgruppe Wolf. Für die Alpsömmerung auf fünf Alpen hat sie umfassende Herdenschutzmassnahmen erarbeitet.

Die 14 gerissenen Schafe bei Schwarzsee gehen auf sein Konto: Der Wolf wurde mit einer DNA-Analyse als Täter überführt.
Die 14 gerissenen Schafe bei Schwarzsee gehen auf sein Konto: Der Wolf wurde mit einer DNA-Analyse als Täter überführt.
Keystone

Es war ein Wolf, der im Mai auf ungeschützten Alpen 14 Schafe getötet und zwei verletzt hat. Wie Roman Eyholzer, Chef des Sektors Jagd und Wild, erklärt, hat man seit Montag aufgrund der DNA-Analyse die Gewissheit, dass es sich beim Vorfall im Corpatauli eingangs Schwarzsee um den Angriff eines Wolfs gehandelt hat. Ob auch beim zweiten Fall, auf der Alp Chälli, ein Wolf im Spiel war, ist noch nicht sicher. Aufgrund der Nähe der beiden Standorte könne man aber davon ausgehen, dass es auch hier der Wolf war. Noch nicht geklärt ist gemäss Roman Eyholzer die Frage der Herkunft des Wolfs. Dies werde in einer verfeinerten Analyse erfolgen. Er weist aber darauf hin, dass es sich um jene Wölfin handeln könnte, welche sich bereits 2009 in der Region aufgehalten und auch den Winter da verbracht hat. Anfang April konnte diese Wölfin durch die Wildhut fotografiert werden. Es handelt sich dabei anscheinend um den einzigen Wolf in der Region.

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