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Enttäuschte Thalmann

Sieben Rednerinnen und Redner werden am Freitag die offizielle Einweihung der Poyabrücke bestreiten, zwei Staatsräte werden neben Bundesrätin Doris Leuthard sprechen. Keinen Platz hat es hingegen für Grossratspräsidentin Katharina Thalmann.

«Ich erhielt die Einladung und sah darauf die Namen der Redner. Ich wurde also vor vollendete Tatsachen gestellt», sagt Grossratspräsidentin Katharina Thalmann (SVP). Dass sie als höchste Freiburgerin am Freitag bei der offiziellen Einweihungsfeier der Poyabrücke kein Wort an die rund 700 geladenen Gäste richten darf, habe sie schon «ein bisschen enttäuscht».

Da die Poyabrücke ein kantonales Bauprojekt sei, sei sie davon ausgegangen, dass alle Partner zu Wort kommen würden. «Aber offenbar ist es Usus, dass die höchste Freiburgerin an solchen Anlässen nicht zu Wort kommt.»

Der Staatsrat entscheidet

Die Namen auf der Rednerliste sei ein Entscheid des Staatsrats, sagt Maurice Ropraz (FDP): Er selbst als Baudirektor sei die treibende Kraft hinter dem Projekt. Kantonsingenieur André Magnin, Projektmanager Christophe Bressoud und Bauingenieur Bernard Houriet repräsentierten die technische Seite.

Pierre-Alain Clément vertrete als Syndic die Stadt Freiburg, auf deren Boden die Brücke steht. Beat Vonlanthen (CVP) habe als Staatratspräsident gewünscht, ebenfalls etwas zu sagen. Und Doris Leuthard gehöre als Bundesrätin zu den Geldgebern.

«Es war nicht unsere Absicht, jemanden auszuschliessen.» Denn trotz allem sei Thalmann stark an der Eröffnung beteiligt. «Sie wird am Freitag auch in einer Kutsche ankommen, und am Sonntag mit mir als erste über die Brücke fahren und dann eine Rede halten.»

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