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Bubenstreiche oder Diebstahl?

Der Freiburger Generalstaatsanwalt ist überzeugt: Die fünf Franzosen, die im März und April 2010 in der Schweiz Luxusauto klauten, taten dies gewerbsmässig.

Nicole Jegerlehner
Das Urteil wird am Freitag verkündet.
Das Urteil wird am Freitag verkündet.
Fotolia

Es war ein ungleiches Duo, das gestern vor dem Gericht des Seebezirks stand: Neben seinem kleinen und drahtigen Kollegen wirkte der zweite Angeklagte wie ein bärtiger Riese. Auch das Leben der beiden hat sich in den letzten drei Jahren unterschiedlich entwickelt: Der Kleinere kommt nicht über den Tod seines Zwillingsbruders hinweg. Dieser wurde nach dem Diebstahl von Luxusautos bei einer Verfolgungsjagd durch einen Polizisten im Autobahntunnel Sévaz erschossen. «Wir waren immer zusammen, nun bin ich erstmals alleine», sagte der Franzose, der heute im Restaurant seiner Eltern arbeitet. Der Grössere hat letzten Oktober geheiratet und ist seit drei Wochen Vater. Er und seine verschleierte Frau sind arbeitslos. Er will nun die Fahrprüfung für Lastwagen machen und ein Transportunternehmen gründen.

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