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Finanziell gut für Sanierungen gerüstet

Mit steigenden Besucherzahlen und Erträgen bei leicht geringerem Aufwand war 2009 für die Beatushöhlen erfolgreich.

68683 Besucher zählten die Beatushöhlen im vergangenen Jahr – so viele wie seit 2003 nicht mehr. Der Betriebsertrag stieg auf 1057638 Franken, während der Aufwand auf 903065 Franken sank. Die Beatushöhlen-Genossenschaft nutzte das gute Ergebnis, das sie unter anderem auf die neuen Gästekarten und die Beliebtheit der Höhlen bei Schweizer Gästen zurückführt, für rund 128000 Franken Abschreibungen und für die Sanierung einer ihrer Mietwohnungen. «Gesunde Gesellschaft» Nach Abschreibungen und Steuern blieb immer noch ein Gewinn von 508 Franken, den die Generalversammlung von gestern Freitag im Restaurant St.Beatus-Höhlen auf die neue Rechnung vortrug. Auch mit der Bilanz waren Verwaltung und Genossenschafter zufrieden. Die Liquidität war zu Beginn der neuen Saison 2010 mit 232248 Franken flüssigen Mitteln ungewöhnlich gut, das Anlagevermögen ist bis auf 928480 Franken abgeschrieben, und das Eigenkapital beträgt weiterhin zwei Drittel der Bilanzsumme, wie Buchhalter Niklaus Liechti zufrieden feststellte. «Wir sind insgesamt eine sehr gesunde Gesellschaft.» Sanierungsbedarf «Den finanziellen Erfolg können wir gut brauchen», sagte Präsident Reinhard Tschanz. «Denn in den nächsten Jahren stehen verschiedene Investitionen an.» Die grössten Brocken sind die Sanierung von Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sowie der Ersatz der alten Trafostation. Für die Stromversorgung prüfen die BKW derzeit unter anderem die Verlegung eines Glasfaserkabels, das von Sundlauenen aus das ganze Gebiet um die Beatushöhlen und den Steinbruch Balmholz versorgen könnte und weniger störungsanfällig wäre als das alte Stromkabel von Beatenberg. «Und wenn schon Leitungen vergraben würden, wäre das möglicherweise eine gute Gelegenheit, gleich auch den Kanalisationsanschluss zu verlegen, der unsere veraltete dreikammerige Kläranlage ersetzen soll», meint Tschanz. Guter Saisonstart Wie der neue Geschäftsführer Michael Rupp berichtete, ist auch die Saison 2010 mit 82 Betriebstagen bereits gut angelaufen. «Nicht zuletzt dank dem guten Mitarbeiterteam», wie er betonte.Sibylle Hunziker >

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