Zum Hauptinhalt springen

Es ist Sommer – und das «Hirschenbedli» bleibt zu

GuntenDas «Hirschenbedli» könnte ein Perle sein. Stattdessen ist es geschlossen und gammelt vor sich hin. Denn ein Rechtsstreit verzögert die Wiedereröffnung.

Bis im letzen Sommer war das «Hirschenbedli» in Gunten noch ein beliebter Anziehungspunkt für Sonnenhungrige und Schwimmer. Doch inzwischen herrscht tote Hose: Das Unkraut spriesst, verdorrtes Laub bedeckt den Sand des Volleyballfeldes, und ein kaputtes Sonnenzelt verstärkt das Bild der Verwahrlosung. Der Grund für die touristische Misere: Der bisherige Mieter hatte die Miete über längere Zeit nicht bezahlt und Einigungsversuche mit dem Verwaltungsrat der Hotel Hirschen Gunten AG scheiterten. Gegen den Mieter, der inzwischen nicht mehr auffindbar ist, wurde die Betreibung eingeleitet. Wie in solchen Fällen üblich, wurde auf dem Gelände alles abtransportiert, was sich zu Geld machen lässt, damit die Gläubiger wenigstens einen Teil der ausstehenden Mieten zurückerhalten. Das Gerichtsverfahren gegen den früheren Mieter des «Hirschenbedli» ist noch immer hängig. Für die Gemeinde Sigriswil ist die Geschichte mehr als ärgerlich. Doch sie sei machtlos, sagt Gemeinderatspräsident Martin Sommer: «Denn es handelt sich um einen privatrechtlichen Handel.»mi Seite 6>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch