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Es gibt nur wenige Unterschiede

Am zweiten Juli-Sonntag in Koppigen, eine Woche später in Kirchberg: Es ist Schnitter-Sonntag-Zeit. Wie unterscheiden sich die beiden Anlässe? Tun sie es überhaupt? Augenschein mit einem Koppiger in Kirchberg.

Roger Jost gehört am Sonntagmorgen zu den ersten Besuchern des Schnittersonntags in Kirchberg. Gemütlich schlendert er mit seiner Familie durch die Verkaufsstände. «Auf den ersten Blick erscheint der Markt grösser als unserer am letzten Wochenende», erklärt der Marktchef von Koppigen. Weiter fällt ihm auf, dass sich in Kirchberg das Marktareal rund um den Schulhausweg befindet und die Veranstaltung den Strassenverkehr nicht behindert. «Bei uns wird das Dorf abgesperrt, die Stände befinden sich entlang der Hauptstrasse.» Grosse Nachfrage Etliche Leute sprechen den 40-Jährigen Gerüstbauer an. Obwohl er den Nebenjob als Marktchef erst im zweiten Jahr ausübt, kennt man ihn, zumal etliche Händler ihre Ware in Koppigen wie auch in Kirchberg feilbieten. «Ungefähr 95 Prozent der 80 Marktfahrer in Koppigen sind Stammgäste», erklärt Jost und fügt an, dass die Nachfrage nach einem Platz gross sei. Rund 40 Absagen habe er in diesem Jahr erteilen müssen. Das kennt man auch in Kirchberg: «Bei rund 90 Plätzen können wir jeweils 30 bis 50 Anfragen nicht berücksichtigen», erklärt Gemeindeschreiber Hanspeter Keller. Keine Konkurrenzanalyse Roger Jost vermutet, dass sich das Einzugsgebiet an den beiden Orten unterscheidet. «In Kirchberg stammen die Gäste vorwiegend aus der Region Burgdorf, bei uns aus der Region Solothurn.» Ansonsten bemerkt er keine grossen Abweichungen. Eines aber ist ihm wichtig: Sein Besuch in Kirchberg sei keine «Konkurrenzanalyse», sondern ein Familienausflug. Jacqueline Graber >

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