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Erneut ohne Gegentor

1.-liga-FussballNachdem Münsingen vor Wochenfrist Thun U-21 3:0 besiegt hatte, musste das Feuz-Team auch gegen Zürich U-21 kein Gegentor einkassieren. Münsingen siegte 2:0.

«Eine sehr gute Leistung, so macht man es gegen die U-21-Mannschaften», lobte Trainer Kurt Feuz sein Team nach dem 2:0-Sieg gegen das U-21-Team des FC Zürich. Feuz hob dabei die Disziplin, die Aufsässigkeit und die Kampfbereitschaft hervor. Genau diese Eigenschaften fehlten den Nachwuchstalenten des Zürcher Stadtclubs. Von Herz und Leidenschaft keine Spur. Eine grosse Enttäuschung war der pomadige Auftritt des rekonvaleszenten Erstteamlers Chaker Zouaghi. Der Tunesier kann am Ball zwar alles, schlug mit seiner Übersicht herrliche Kreuzpässe, aber eine Spielerpersönlichkeit, die sein Team mitreisst, ist er nicht. So versandeten die vielen schönen Ballstafetten meist auf Strafraumhöhe. Münsingen-Goalie Lars Müller verbrachte trotz Überlegenheit der Gäste einen ruhigen Nachmittag. Effiziente Aaretaler Was Effizienz ist, zeigten die Aaretaler in der 28.Minute beim ersten gefährlichen Angriff. Als die Zürcher Viererabwehrkette nach einer Parade von Goalie Ursprung den Ball nicht wegbrachte, reagierte Luca Zanni am schnellsten. Unerwartet in Rückstand geraten, konnten sich die enttäuschenden Limmatstädter zu keiner echten Reaktion aufraffen. Als Daniele Battista in der 34.Minute im Strafraum umgesäbelt wurde, blieb die Pfeife des Schiedsrichters stumm. Kurz nach Wiederanpfiff hatte Battista das 2:0 auf dem Fuss. Er schoss aber knapp neben das Tor. Nach einer Stunde hatte FCZ-Trainer Urs Meier vom lustlosen Gekicke von Zouaghi und Co. genug. Er brachte drei neue Spieler. Trotzdem war es das Feuz-Team, das die Entscheidung herbeiführte. Battista traf in der 63.Minute mit einem beherzten Hinterhaltschuss. Statt kühlen Kopf zu bewahren und obwohl in Überzahl, – Patric Gasser liess sich zu einer Tätlichkeit provozieren –, gelang dem FCZ nichts mehr. Jeder versuchte es auf eigene Faust. So kam Münsingen ohne grössere Probleme gegen den stärker eingestuften Gegner zu einem 2:0-Sieg. Peter Russenberger>

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