Trubschachen/Broc

Zwei Süsse vereint

Trubschachen/BrocDie Biscuitfabrik Kambly und die Schokoladenherstellerin Cailler verschmelzen zwei Klassiker zu einem neuen gemeinsamen Produkt.

So wirbt Kambly auf seiner Homepage für die neue Koproduktion mit Cailler.

So wirbt Kambly auf seiner Homepage für die neue Koproduktion mit Cailler. Bild: Screenshot

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Es ist kein Kambly-Petit-Beurre. Aber auch keine Cailler-Milchschokolade. Es ist eine Kombination aus beidem, was die beiden Traditionshäuser gemeinsam auf den Markt bringen. Die Biscuit­fabrik in Trubschachen produziert gemäss ihren Kompetenzen das Biscuit, die Schokoladefabrik aus dem Greyerzerland liefert die Schokoladecouvertüre.

Eigentlich ist das nichts Neues, dass die Firma Kambly Schokolade bezieht, um damit ihre verschiedensten Güezikreationen herzustellen. Doch normalerweise würden diese Lieferungen aufgrund von Rezepturen produziert, die in Trubschachen zusammengestellt worden seien, erklärt Rudolf P. Winzenried, Generalsekretär der Firma Kambly. Beim neuen Produkt ist das anders: Die Schokoladeherstellerin aus Broc liefert ihre eigene Cailler-Lait- und Cailler-Crémant-Couverture.

In Trubschachen wird diese mit dem Petit Beurre zusammengeführt. Die Firma Kambly schreibt in ihrer Medienmitteilung deshalb von einer «Verschmelzung zweier Klassiker». Das Produkt trägt denn auch beide Firmennamen. Denn der Konsument solle erkennen, dass die seit 111 Jahren tätige Schweizer Biscuitfabrik Kambly mit der ältesten Schweizer Schokoladefabrik zusammenspanne, sagt Winzenried.

Wer hatte die Idee?

Die Initiative für das gemeinsame Produkt stammt laut dem Generalsekretär von einem Kadermitarbeiter der Firma Cailler, der vorher lange in der Biscuitfabrik gearbeitet hat. «Er kannte beide Marken und hatte die Idee, diese zusammenzubringen.»

Im Kambly-Cailler Petit ­Beurre au Chocolat vereinen sich zwei Schweizer Markenikonen, die nicht nur wegen ihrer langen Firmengeschichte zueinander passen. «Beide Traditionshäuser verwenden von jeher Zutaten aus ihrer Region – Cailler aus dem Greyerzerland, Kambly aus dem Emmental», wird in der Pressemitteilung betont. Seit 2017 verarbeite Cailler übrigens ausschliesslich IP-Suisse-zertifizierte Wiesenmilch von Bauern aus dem Greyerzerland. (Berner Zeitung)

Erstellt: 12.02.2018, 22:28 Uhr

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