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Weniger Einsätze für die Feuerwehr

Die Emmentaler Feuerwehren sind im letzten Jahr 677-mal ausgerückt.

Die Emmentaler Feuerwehren rückten letztes Jahr 677-mal aus – unter anderem zu diesem Einsatz in der ehemaligen Papierfabrik Utzenstorf.
Die Emmentaler Feuerwehren rückten letztes Jahr 677-mal aus – unter anderem zu diesem Einsatz in der ehemaligen Papierfabrik Utzenstorf.

«Für das Statthalteramt war es ein relativ ruhiges Jahr», sagte Regierungsstatthalterin Claudia Rindlisbacher am Kommandantenrapport der Emmentaler Feuerwehren in Koppigen. Sie blickte damit auf das vergangene Jahr zurück. Genau 677-mal rückten die Feuerwehren 2018 zu einem Ereignis aus. Etwa im Juni ins Gyrischachenquartier in Burgdorf, als ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten war und mit viel Glück ein Bewohner hatte gerettet werden können.

Oder in den Wasen, nachdem ein Blitz in einem Einfamilienhaus einen Brand ausgelöst hatte. Als weiteres Beispiel nannte die Regierungsstatthalterin den Brand in einer Lagerhalle der ehemaligen Papierfabrik in Utzenstorf. «Bei all diesen Ereignissen hatten wir viel Glück, dass diese dank dem raschen Handeln der Einsatzkräfte glimpflich abgelaufen sind.»

Von einem relativ ruhigen Jahr sprach Claudia Rindlisbacher auch, weil die Feuerwehren 2018 etwas weniger gefordert wurden als noch vor Jahresfrist. 2017 standen sie 702-mal im Einsatz. Praktisch unverändert blieb indes die Zahl der Fehlalarme. Diese wurden im vergangenen Jahr 118-mal ausgelöst, während die Einsatzkräfte im Emmental 95-mal wegen Feuer und 94-mal im Zusammenhang mit Wasser aufgeboten wurden und zum Beispiel auch 21 Verkehrsunfälle mit Personenrettung bewältigten.

Hohe Zunahme

Feuerwehrinspektor Peter Tabone wies beim Rapport ebenso auf die zehn grössten Feuerschäden im Kanton Bern im 2018 hin. Als Beispiel nannte er einen Hausbrand in Zäziwil, eine Explosion in Walkringen oder einen Wohnhausbrand in Vechigen. «Die gesamte Schadenssumme beläuft sich auf 15,5 Millionen Franken», sagte er.

Dies ist im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme von 9,5 Millionen Franken. Wie Peter Tabone weiter ausführte, wird die Gebäudeversicherung des Kantons Bern in diesem Jahr 325'000 Franken in neue Kommunikationsgeräte für Ersteinsatzfahrzeuge investieren.

Wie Peter Rothenbühler vom Bernischen Feuerwehrverband informierte, will der Verband die Arbeit der Jugendfeuerwehren stärken und künftig entsprechende Kurse für Jugendliche anbieten. Im Emmental sind derzeit rund 60 junge Leute im Alter zwischen 14 und 18 Jahren in Jugendfeuerwehren engagiert.

Im Oberaargau sind es 17 Jugendliche. Zudem möchte der Verband beim Bundesrat erreichen, dass Feuerwehrangehörigen künftig das Lenken von Fahrzeugen mit einem Gesamtgewicht von fünf Tonnen mit dem Führerausweis Kategorie B möglich wird.

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