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Vor der Operation im Paradies

Eggiwil

Beim Räbloch ist die Natur noch in Ordnung. Doch vor vier Jahren hat sie dort für ein Problem gesorgt, das Menschen nun mit einem komplizierten Eingriff beseitigen wollen.

Nächsten Sommer wollen Fachleute das wild durcheinander liegende Material sortieren und entsorgen.

Nächsten Sommer wollen Fachleute das wild durcheinander liegende Material sortieren und entsorgen.

(Bild: PD/Geotest)

Jetzt liegt das Baugesuch für die Entstopfung des Räblochs öffentlich auf. Es ist ein dickes Dossier. Der technische Bericht umfasst 109, die geologische Beurteilung 11 und der Bericht über die ökologischen Untersuchungen 38 Seiten.

Allein der Umfang des Dossiers zeigt: das Vorhaben ist komplex. Es ist technisch höchst anspruchsvoll. Ineinander verkeilte Holzstämme und anderes Material, das in einem unübersichtlichen Haufen schwimmt, muss aus dem Räbloch geholt werden. Aus einer Schlucht also, in der sich die Emme an der schmalsten Stelle durch eine Öffnung von einem bis zwei Metern zwängt.

Berner Zeitung

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