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Vom Geheimnis der Schmiedekunst

Im privaten Kellermuseum von Alt-Schmiedemeister Werner Kurth in Niederösch lebt eine längst ver­gessene Zeit auf. Unzählige Geräte zeugen von der Präzision, die ein Schmied beherrschen musste.

Hammer, Zangen, Zirkel. Die alten Geräte erinnern an eine Zeit, als noch keine Traktoren unterwegs waren.
Hammer, Zangen, Zirkel. Die alten Geräte erinnern an eine Zeit, als noch keine Traktoren unterwegs waren.
Olaf Nörrenberg
Für jedes Schloss fabrizierte der Schmied den passenden Schlüssel.
Für jedes Schloss fabrizierte der Schmied den passenden Schlüssel.
Olaf Nörrenberg
Kaum ein Werkzeug, das der Schmied in Zusammenarbeitmit dem Wagner nicht selber herstellen konnte.
Kaum ein Werkzeug, das der Schmied in Zusammenarbeitmit dem Wagner nicht selber herstellen konnte.
Olaf Nörrenberg
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All diese Gegenstände, diese Bezeichnungen! Was da schön ordentlich die weisse Wand ziert – man kann nur rätseln, wozu das wohl einmal nützlich gewesen war. Doch dann beginnt der längst pensionierte Schmiedemeister Werner Kurth in seinem privaten Kellermuseum in Niederösch zu erzählen.

Wie schon sein Grossvater und Vater habe auch er Schmied gelernt. Denn in der Dorfschmiede Niederösch hätten zu jener Zeit etwa 100 Bauerngäule aus der Umgebung regelmässig beschlagen werden müssen. «Im Sommer brauchte es Hufeisen zum Ziehen der Ackergeräte, für den Lastentransport auf der Strasse und sonntags zum Ausfahren.

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