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Unterwegs mit einem Bügeleisen

 Jobsharing, Carsharing, Toolsharing: Was heute in Anglizismen als trendiger Zeitgeist formuliert wird, nannte man früher einfach «teilen». Und das Teilen hatte meist wirtschaftliche Gründe. Hier eine Episode, die beinahe tragisch endete?.?.?.

Die achtzigjährige Lisbeth Brechbühler aus Burgdorf erinnert sich an eine Begebenheit aus dem Jahr 1941: «Als fünfjähriges Kind wurde ich von der Mutter beauftragt, das elektrische Bügeleisen an ihre Schwester zu überbringen. Es war Kriegszeit, nicht jede Familie konnte sich ein eigenes elektrisches Bügeleisen leisten. Und so kaufte man ein einziges Gerät und teilte es sich mit der Verwandtschaft und der Dorfbevölkerung. In unserer Familie wurde eine solche Haushalthilfe von der Grossmutter, der Gotte und der Mutter gebraucht.» Die Botengänge seien jeweils ihr und ihrer um ein Jahr älteren Schwester übertragen worden. Die Familie wohnte im damals ländlichen Brüggmoosquartier in Solothurn.

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