Strauss kommt in den Bären

Signau

Im Restaurant Bären in Signau wird bald wieder gewirtet. Der Familien­betrieb um Maja Gäggeler will aber nicht Cordon bleu und Schnitzel anbieten. Dafür könnte Straussenfleisch auf den Teller kommen.

Der geschichtsträchtige Gasthof Bären Signau wird von der GKG Gastro GmbH gepachtet und als Familienbetrieb weitergeführt.

Der geschichtsträchtige Gasthof Bären Signau wird von der GKG Gastro GmbH gepachtet und als Familienbetrieb weitergeführt.

(Bild: Daniel Fuchs)

Benjamin Lauener

«Wir wollen andere Menüs anbieten als die Restaurants ringsumher», fasst Maja Gäggeler, zukünftige Wirtin des Bären Signau, das Konzept zusammen. ­Gemeinsam mit ihrem Partner, ihrer Tochter und dem Schwiegersohn hat sie vor zwei Wochen die GKG Gastro GmbH ins Leben gerufen, die an der Dorfstrasse 48 in Signau den Gasthausbetrieb wieder aufnehmen wird.

Frisch, regional, saisonal

Im Frühling war noch überhaupt nicht klar, ob und in welcher Form es im Bären Signau weiter gehen wird, nachdem die damaligen Mieter den Gasthof Schlossberg Bori übernommen hatten. Gemeinderat Alfred Hofstetter sagte damals: «Wir sind stark daran interessiert, dass sich wieder ein Pächter findet, schon allein wegen der Tradition um ‹Bärewirts Töchterli›.» Bis Ende Juli lief der Hotelbetrieb weiter, jedoch ohne Gastronomie. Dann lief der Pachtvertrag aus, und das geschichtsträchtige Gebäude blieb unbenutzt.

Bis im vergangenen Januar betrieben die neuen Wirtsleute um Maja Gäggeler in Burgistein das Restaurant Weierboden. «Bereits dort setzten wir auf saisonale, ­regionale und frische Produkte», erklärt sie. «Die Menükarte in Signau wird keine immense Auswahl bieten, jedoch werden die angebotenen Speisen variieren.» Klassische Menüs wie Rahmschnitzel oder Cordon bleu ­würden indes kaum den Weg auf die Speisekarte finden. «Momentan kläre ich ab, wie es um allfäl­lige Straussenfleischlieferanten steht», sagt Gäggeler, die aus Wattenwil kommt.

Das Konzept des Familien­betriebs werde beibehalten, da dank diesem die Personalkosten tief gehalten werden könnten und für eine grössere Flexibilität gesorgt sei. Zudem trage das «Familienfeeling» dazu bei, dass ein Restaurant urchiger und gemütlicher daherkomme, ist die neue Wirtin überzeugt.

Termin noch nicht fix

Als man das Lokal Mitte Juli gepachtet habe, sei geplant gewesen, den Bären am 2. September wieder zu eröffnen, aber das habe leider nicht geklappt. Wann das Restaurant nun wirklich aufmacht, weiss Maja Gäggeler noch nicht. «Ein endgültiger Eröffnungstermin wird erst publik gemacht, wenn alle wichtigen externen Dienste erledigt sind», hält sie fest.

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