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Stau auf der A1 bedeutet Stress im Dorf

Ist auf der Autobahn Stau, bekommen das die Hindelbanker sofort zu spüren. Dann wälzt sich eine imposante Blechlawine durch ihr Dorf – so wie damals, vor der Eröffnung der A1.

Der pensionierte Landwirt Rudolf Keller lebt direkt neben der Autobahn und der Bahn. Foto: Andreas Blatter
Der pensionierte Landwirt Rudolf Keller lebt direkt neben der Autobahn und der Bahn. Foto: Andreas Blatter

«An diese Zeit erinnere ich mich noch gut», sagt Rudolf Keller. 1965, als der Autobahnabschnitt zwischen Schönbühl und Kirchberg in Betrieb genommen wurde, hatte er soeben das Bauernlehrjahr im Jura begonnen. Bis dahin lebte die Familie Keller auf einem Bauernhof mitten im Dorf Hindelbank. Der Bau der Autobahn löste dann eine grosse Landumlegung aus, von der auch Kellers betroffen waren. Sie bauten ausserhalb des Dorfs, neben der Autobahn, eine neue Siedlung: eine Scheune, ein Wohnhaus und ein Stöckli. Das Bauernhaus im Dorf verkauften sie.

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