Roggwil

Sorgen trotz guter Zahlen

Roggwil Die Einwohner­gemeinde Roggwil rechnet im Budget mit einem Ertragsüberschuss von rund 5500 Franken.

In der Gemeinde Roggwil resultiert im allgemeinen Haushalt bei einem Umsatz von 12,16 Millionen Franken und einem gleich bleibenden Steueransatz von 1,61 Einheiten ein zu erwartender Ertragsüberschuss von rund 5500 Franken.

In der Gemeinde Roggwil resultiert im allgemeinen Haushalt bei einem Umsatz von 12,16 Millionen Franken und einem gleich bleibenden Steueransatz von 1,61 Einheiten ein zu erwartender Ertragsüberschuss von rund 5500 Franken. Bild: Keystone

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«Der Steuerertrag stagniert trotz reger Bautätigkeit seit zwei bis drei Jahren bei rund sechs Millionen Franken», erklärte Gemeinderat Hanspeter von Flüe den an der Gemeinversammlung anwesenden 43 Stimmberechtigten (1,55 Prozent von 2781). Dies seien neben dem Kostenwachstum beim Betriebsaufwand sowie der aus Investitionstätigkeiten resultierenden Abschreibungen die Negativfaktoren, die das Budget beeinflussen würden.

Positiv wirke sich die Reduktion des Stellenetats um 280 Prozent aus. «Einerseits wurde der Fachbereich Bildung aufgehoben, andererseits die Gemeindebetriebe ausgelagert», erklärte er diese Anpassungen. Zudem rechnet von Flüe mit einer etwas höheren Rendite der Finanzanlagen. Daraus resultiert im allgemeinen Haushalt bei einem Umsatz von 12,16 Millionen Franken und einem gleich bleibenden Steueransatz von 1,61 Einheiten ein zu erwartender Ertragsüberschuss von rund 5500 Franken.

Was, wenn Zinsen steigen?

Trotz des guten Ergebnisses teilt Hanspeter von Flüe die Sorge eines Versammlungsteilnehmers zur Entwicklung des Zinsaufwandes fürs Fremdkapital. Dieser beträgt heute bei einem Zinssatz von 0,35 Prozent 60 000 Franken jährlich. «Was, wenn der Zinssatz massiv steigt?», so der besorgte Bürger. Darüber mache er sich ebenfalls Gedanken, gab der zuständige Gemeinderat zu. Allerdings könne die Gemeinde den 20 Millionen Franken Schulden rund 27 Millionen Vermögen in Form von Anlagen und den Gemeindebetrieben gegenüberstellen, relativierte er.

Neben dem Budget – und nach der geplanten, jedoch im Sommer sistierten Totalrevision – stand eine Teilrevision der Gemeindeordnung zur Abstimmung. Anpassungen waren aufgrund der Aufhebung des Fachbereichs ­Bildung und der Kündigung des Zusammenarbeitsvertrages mit Wynau sowie der Verselbstständigung der Gemeindebetriebe nötig. Diese wurden ebenso einstimmig genehmigt wie zuvor das Budget. (Berner Zeitung)

Erstellt: 06.12.2017, 09:31 Uhr

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