Lützelflüh

Postfiliale Lützelflüh für zwei Jahre gesichert

LützelflühVorerst können die Leute in Lützelflüh weiterhin ihre Zahlungen am Postschalter erledigen. Bis ­Ende 2020 garantiert der gelbe Riese den Erhalt der Filiale.

Die Post in Lützelflüh bleibt bis mindestens Ende 2020 geöffnet (Archivbild).

Die Post in Lützelflüh bleibt bis mindestens Ende 2020 geöffnet (Archivbild). Bild: Thomas Peter

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Im Frühling 2017 wurde publik, dass die Post von damals 168 bernischen Filialen 76 grösstenteils durch Filialen mit Partnern ersetzen will. Betroffen von den Plänen sind auch sieben Emmentaler Gemeinden. Eine davon ist Lützelflüh. Nun schreibt die Post in einem Communiqué, dass die Weiterführung ihrer dortigen Filiale bis Ende 2020 garantiert sei.

Erfreut über die Meldung zeigt sich Gemeindepräsident Andreas Meister (SVP). Er spricht von einem Lichtblick, nachdem erst kürzlich die Drogerie, die Landi und der Denner geschlossen haben. Meister erklärt, dass nach Bekanntgabe der Pläne im Frühling 2017 die Gemeindebehörden das Gespräch mit den Postverantwortlichen gesucht hätten.

Antoinette Feh Widmer, Leiterin regionale Kommunikation Deutschschweiz, begründet den Entscheid der Post, die Filiale im Gotthelf-Dorf bis Ende 2020 weiterzuführen, mit den erfolgten Veränderungen in der Umgebung und mit der geografischen Lage der Filiale. Diese steht direkt gegenüber dem Bahnhof.

Entscheide noch offen

Bereits seit einiger Zeit ist klar, wie es in Koppigen weitergeht. Dort werden die Postdienstleistungen in einer Filiale mit Partner im Volg-Laden angeboten. Offen hingegen ist die Zukunft der Filialen Bätterkinden, Zollbrück, Oberburg, Hindelbank und Signau. «Die Filiale Zollbrück wird überprüft. Der Dialog mit der Gemeinde über die künftige Postversorgung wurde aber noch nicht aufgenommen», sagt die Mediensprecherin.

Anders bei den anderen vier Standorten, hier stehe die Post bereits mit den Gemeindebehörden im Gespräch. Zu welchem Zeitpunkt hier Entscheide gefällt werden, kann Antoinette Feh Widmer nicht sagen, das hänge vom jeweiligen Stand des laufenden Dialogs ab. (Berner Zeitung)

Erstellt: 14.09.2018, 13:14 Uhr

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