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Neues Leben im alten Denner

Lützelflüh

Im ehemaligen Denner mitten in Lützelflüh soll ein Begegnungsort entstehen – mit regionalem Lebensmittelladen, Bistro und Tourismusinfos. Nun suchen die Initianten Geldgeber.

Sie stehen hinter dem Projekt: Sabine Koch, André Stalder und Sabine Rothenbühler (von links).

Sie stehen hinter dem Projekt: Sabine Koch, André Stalder und Sabine Rothenbühler (von links).

(Bild: pd)

Markus Zahno

«Man sollte etwas machen.» Es könne doch nicht sein, dass ein Ladenlokal an so zentraler Lage leer stehe. Solche Stimmen sind in Lützelflüh oft zu vernehmen, seit Denner vor gut einem Jahr seine Filiale an der Dorfstrasse geschlossen hat.

Nun haben sich drei junge Leute zusammengetan, um das Lokal neu zu beleben. Sie heissen Sabine Rothenbühler, Sabine Koch und André Stalder, arbeiten im Gastrobereich (Rothenbühler), in der Administration (Koch) respektive bewirtschaften einen Landwirtschaftsbetrieb (Stalder). Ihre Mission: den ehemaligen Denner-Laden in einen «lokalen Begegnungsort» umzuwandeln. Zentrales Element soll ein Lebensmittelladen mit Gemüse, Milchprodukten und Trockenwaren sein – möglichst vieles regional produziert und möglichst unverpackt. Der Kunde kann seinen Behälter selber mitnehmen, ihn mit den gewünschten Waren füllen und dann nach Gewicht bezahlen. «Solche Läden entsprechen einem Bedürfnis», ist André Stalder überzeugt. Unverpackt-Läden gibt es zum Beispiel bereits in Langnau und Langenthal.

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