Langnau

Neuer Wirt für das Pöstli gesucht

LangnauDem Restaurant Pöstli in Langnau steht ein Pächterwechsel bevor: Rolf Kühni und Monika Egli geben den Betrieb per Mitte November auf. Es sind gesundheitliche Gründe, die den Wirt dazu bewogen haben.

An guter Lage direkt neben dem Bahnhof: Das Restaurant Pöstli. Hier gehen Pendler und Stammgäste ein und aus. Nun wird per Inserat ein neuer Pächter gesucht.

An guter Lage direkt neben dem Bahnhof: Das Restaurant Pöstli. Hier gehen Pendler und Stammgäste ein und aus. Nun wird per Inserat ein neuer Pächter gesucht. Bild: Andreas Marbot

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Obwohl sein Restaurant «gut besucht und beliebt» sei, sucht Rolf Kühni mittels Inserat im Anzeiger des oberen Emmentals einen Nachpächter. Im Jahr 2013 übernahm er zusammen mit seiner Lebenspartnerin Monika Egli das frisch renovierte Pöstli in Langnau. Insbesondere dank seiner zentralen Lage direkt neben dem Bahnhof lief das Geschäft gut.

Denn nebst der Laufkundschaft konnten die Geschäftsführer auch auf viele Stammgäste zählen: «Es sind Freundschaften entstanden», sagt Kühni. Doch nun werde er aus gesundheitlichen Gründen dazu gezwungen, das Restaurant aufzugeben: «Die langen Präsenzzeiten haben mir zugesetzt.»

Zu wenig Schlaf

Bereits um halb sechs Uhr morgens können Pendler ihren ersten Kaffee im Pöstli trinken. Wobei Rolf Kühni schon einige Stunden früher in der Backstube steht und Gipfeli und Sandwiches zubereitet. «Auch am Abend haben wir lange geöffnet. Während der Saison können die Gäste bei uns die Eishockeymatches verfolgen», sagt der Wirt.

Und so blieben dem 51-Jährigen gerade mal vier bis fünf Stunden Schlaf pro Nacht – und dies meistens nicht am Stück. Als ihm der Arzt zu längeren Ruhephasen riet, um seinen Stoffwechsel in den Griff zu bekommen, habe er versucht, in Sachen Öffnungszeiten eine Lösung zu finden. Doch am Ende entschied sich das Paar für einen Neustart: Am ersten Dezember werden die beiden das Restaurant Schneehas in Innereriz übernehmen, dessen Öffnungszeiten mehr Ruhephasen er­lauben.

«Wir haben bereits erste Bewerbungen erhalten.»Rolf Kühni
Pöstli-Wirt

Austrinket im Pöstli Langnau sei schon am 17. November vorgesehen, so Kühni. Damit bleibe ihnen genügend Zeit für die Restaurantreinigung und den Umzug aus der Wohnung im oberen Stock des Pöstli.

Traditionell bleiben

«Wir haben bereits erste Be­werbungen erhalten», sagt Rolf Kühni. Er hofft, bereits auf Anfang Dezember einen Nachfolger zu finden, denn der Vertrag mit der Verpächterin – der Fritz Gerber Architektur AG aus Schüpbach – läuft erst drei Monate später aus.

«Wir möchten, dass der Traditionsbetrieb mit einem ähnlichen Angebot weitergeführt wird: Kaffee und Kuchen, Mittag- und Abendessen», sagt Geschäftsleiter Fritz Gerber. Die Öffnungszeiten sowie die Tage, an denen das Restaurant geschlossen sei, könne der Pächter jedoch selbst ­bestimmen. «Auch auf die hauseigene Produktion der Back­waren bestehen wir nicht. Der neue Pächter könnte diese durchaus auch extern beziehen», ergänzt Gerber. (Berner Zeitung)

Erstellt: 09.09.2018, 22:26 Uhr

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