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Jetzt muss der RBS konkret werden

Redaktor Tobias Granwehr über die Ausbaupläne des RBS.

Seit bald zwei Jahren plant der RBS ein Bahndepot in Bätterkinden – und stösst dabei auf grossen Widerstand in der Bevölkerung. Das zeigte sich auch an einem Workshop, an dem die Bätterkinder ­ihre ­Bedenken ­äussern und vor allem auch zu Papier bringen konnten, wieder deutlich.

Im Februar nimmt nun eine Projektbegleitgruppe ihre Arbeit auf. Über die Hälfte der Mitglieder ist gegen den Standort Leimgrube beim Bahnhof. Die RBS-Verantwortlichen stehen also vor einer grossen Herausfor­derung: Sie müssen in den kommenden Monaten Überzeugungsarbeit leisten und den ­Betroffenen und Behördenvertretern erklären, weshalb die Leimgrube der richtige Standort für ein neues Depot ist. Und vor allem müssen die RBS-Vertreter nun konkrete Lösungen vorlegen. Lösungen für offene Fragen wie die Zufahrt zum Depot, die Lärm- und Lichtemissionen oder die Einschränkungen für den Individualverkehr, weil die Bahnübergänge noch häufiger geschlossen sein werden.

Klar ist zudem jetzt schon: Der RBS will in Bätterkinden nicht nur ein Depot bauen, sondern auch ein Wendegleis. Und der Bahnhof muss vergrössert und erneuert werden. Viele Bätterkinder befürchten deshalb, diese Projekte seien nur ein erster Schritt – und der RBS habe ­da­nach weitere Ausbaupläne.

Seitens des RBS müssen nun in der Projektbegleitgruppe alle Fakten auf den Tisch, wenn das Vertrauen der Bürger doch noch gewonnen werden will. Letztlich sind aber auch die Bätterkinder selbst gefordert. Nur wenn sie bereit sind, konstruktiv mit dem Bahnunternehmen zusammenzuarbeiten, haben sie eine Chance, ihre Anliegen auch durchzubringen.

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