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Hürden für die Demenz-Villa

Der Umbau der Grunder-Villa in Rüegsauschachen in eine Demenzwohngruppe verzögert sich. Erst müssen Hochwasserschutz-Abklärungen durchgeführt werden.

Die Verant­wortlichen des ­Alters- und Pflegeheims, Edeltraud Hoffmann, Dominic Bucher, Rudolf Buri und Andreas Wittwer (von links), auf der Treppe, die abmontiert ­werden muss.
Die Verant­wortlichen des ­Alters- und Pflegeheims, Edeltraud Hoffmann, Dominic Bucher, Rudolf Buri und Andreas Wittwer (von links), auf der Treppe, die abmontiert ­werden muss.
Thomas Peter
Künftig werden in der Grunder-Villa in Rüegsauschachen acht Bewohner des Alters- und Pflegeheims Hasle-Rüegsau wohnen.
Künftig werden in der Grunder-Villa in Rüegsauschachen acht Bewohner des Alters- und Pflegeheims Hasle-Rüegsau wohnen.
Thomas Peter
Die Räumlichkeiten sind gross und sehr hell.
Die Räumlichkeiten sind gross und sehr hell.
Thomas Peter
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Es dauert noch eine Weile, bis das Alters- und Pflegeheim Hasle-Rüegsau eine Demenzwohngruppe in der ehemaligen Villa von BDP-Nationalrat Hans Grunder eröffnen kann. Gegen das Bau­gesuch ist eine Einsprache ein­gegangen (wir berichteten). Sie komme von einem Nachbarn, erklärt Stiftungspräsident Andreas Wittwer. «Es ging dabei um den Sichtschutz.» Die Verhandlungen seien auf gutem Weg, und die Einsprache sollte schon bald in eine Rechtsverwahrung umgewandelt werden.

Öffentliches Gebäude

Dies ist aber nicht der Grund, warum es wieder einmal etwas länger geht mit einem Bauvorhaben. Was das Projekt wirklich verzögert, ist etwas anderes. Nämlich der Hochwasserschutz. Unter anderem, weil die ehemalige Grunder-Villa durch den Einzug des Heims vom Status eines privaten zu einem öffentlichen Gebäude wird, muss laut Wittwer das Hochwasserrisiko nochmals abgeklärt werden.

Nötig sei dies auch, weil sich seit der letzten Risikoprüfung vor rund fünf Jahren in der Nähe baulich etwas getan habe, nämlich die Grossüber­bauung auf der Gerbematte. Das Gebiet rund um die Villa gelte ­gemäss der Gefahrenkarte als schwach hochwassergefährdet. Als Risikofaktoren gelten etwa die Emme und der nahe gelegene Rüegsaubach.

Eine Formalität

Stiftungspräsident Wittwer gibt sich aber trotzdem zuversichtlich, dass die Prüfung mehr oder weniger eine Formalität sein wird, zumal in der Villa etwa gefährdete Kellerräume dereinst nur als Lager- und nicht als ­Therapieräume genutzt werden sollen. Wittwer hofft, dass das Regierungsstatthalteramt schon bald grünes Licht gibt und die nötigen baulichen Anpassungen angegangen werden können. So soll etwa ein Lift eingebaut und der angebaute Stall zum Lagerraum umgenutzt werden.

An der Gerbestrasse 16 sollen dereinst demente Menschen betreut wohnen, die über einen grossen Bewegungsdrang verfügen oder sich in grossen Gemeinschaften nicht wohl fühlen.

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