Flammen im Dachstock

In Zollbrück brannte am Freitagabend der Dachstock eines Einfamilienhauses. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar, verletzt wurde jedoch niemand.

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Die Flammen seien hoch in den Himmel gestiegen. Immer wieder habe es geknallt, wenn erhitzte Eternitplatten auf dem Dach zerbarsten. So beobachteten es Bewohner des Gebietes Kalchmatt und Bergernschachenweg am späten Freitagnachmittag in Zollbrück.

Angelockt von dem unheimlichen Geschehen, beobachteten sie, wie die Feuerwehr den Brand mit Wasser aus der Emme bekämpfte. Als die Umstehenden schon meinten, er sei gelöscht, weil nur noch Rauch aus dem Gerippe des Dachstuhls in den Himmel stieg, züngelten plötzlich an einem Fenster im ersten Geschoss neue Flammen auf.

Regierungsstatthalterin Claudia Rindlisbacher hütete sich denn um 18 Uhr auch davor, zu behaupten, das Feuer sei unter Kontrolle. Immerhin ging sie aber davon aus, dass für die umliegenden Gebäude keine Gefahr mehr bestand. Das Haus, in dem das Feuer wütete, stand mitten in einem Einfamilienhausquartier. Es ist nicht mehr bewohnbar.

Es war eines der älteren Häuser im Quartier. Verletzt wurde niemand. Eine Frau, die beim Ausbruch des Brandes im Haus war, konnte sich laut der Polizei rechtzeitig ins Freie begeben. Laut der Emmentaler Statthalterin wohnten drei Personen in dem Gebäude. Durch die Gemeinde wurden für sie vorübergehende Wohnlösungen gefunden. Wo und warum der Brand ausgebrochen war, konnte Rindlisbacher noch nicht sagen.

Die Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Berner Zeitung

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