Zum Hauptinhalt springen

«Falsche Polizisten» erbeuten 16’000 Franken

Bei der Kantonspolizei gehen vermehrt Meldungen zu «falschen Polizisten» ein. In der Region Burgdorf haben Täter auf diese Weise 16’000 Franken ergaunert.

Die «falschen Polizisten» sprechen am Telefon sowohl Hoch- als auch Schweizerdeutsch.
Die «falschen Polizisten» sprechen am Telefon sowohl Hoch- als auch Schweizerdeutsch.
Thomas Egli

Die Masche der Gauner ist immer die gleiche: Sie rufen Bürgerinnen und Bürger an und geben sich am Telefon als Mitarbeitende der Polizei oder der Kriminalpolizei aus. Sie behaupten, sie würden Ermittlungen zu Einbruch-, Raub- oder Betrugsdelikten führen. Dann geben sie an, die angerufenen Personen müssten aus Sicherheitsgründen Bargeld von der Bank abheben und an die Polizei übergeben. Diese würde das Geld dann in Sicherheit aufbewahren. Teilweise wollten die «falschen Polizisten» für die Geldübergabe auch ein öffentlich zugängliches Versteck vereinbaren, zum Beispiel bei einer Sitzbank oder bei einem Grüncontainer.

Ein solcher Fall wurde der Kantonspolizei letzte Woche gemeldet. Unbekannte hatten eine Frau aus der Region Burgdorf dazu gebracht, mehrfach Geld abzuheben und dieses in einem beschrifteten Couvert im Milchkasten unter einer Zeitung versteckt zu deponieren. So konnten insgesamt 16'000 Franken erbeutet werden. Die Täter sind noch nicht gefasst. Die Ermittlungen seien im Gang, teilen Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft mit.

Die Kantonspolizei gibt auch Tipps, wie man sich vor «falschen Polizisten» schützen kann:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie ein angeblicher Polizist dazu bringen will, Bargeld zu übergeben. Die Polizei verlangt nie Bargeld am Telefon.
  • Deponieren Sie nie Bargeld an öffentlich zugänglichen Orten. Die Polizei fordert Sie nie zu einem solchen Vorgehen auf.
  • Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten, Passwörter oder Angaben zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Im Zweifelsfall legen Sie auf und melden den verdächtigen Anruf der – richtigen – Polizei.

Weitere Beiträge aus der Region Emmental

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch