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Ein nächster kleiner Eingriff an der Emme

Das Gewässer wurde im Bereich Altisberg, an der Grenze zum Kanton Solothurn, vor einigen Jahren zwar renaturiert. Nun ist aber eine Nachbesserung nötig, was laut Schwellenverband nichts Aussergewöhn­liches ist.

Aufweiten, damit sich Kiesbänke bilden können. Damit soll die Hochwassergefahr verringert werden. An der Emme wurde im Gebiet Altisberg in den vergangenen Jahren mehrfach gebaut, zuletzt 2014. Jetzt sind wieder Arbeiten geplant.
Aufweiten, damit sich Kiesbänke bilden können. Damit soll die Hochwassergefahr verringert werden. An der Emme wurde im Gebiet Altisberg in den vergangenen Jahren mehrfach gebaut, zuletzt 2014. Jetzt sind wieder Arbeiten geplant.
Thomas Peter

Es handle sich beim derzeit ­publizierten Wasserbaubewilligungsverfahren nicht etwa um Arbeiten für eine neue Emme-Birne, sagt Urs Salvisberg, der Präsident des Schwellenverbandes Emme, 1. Sektion. Die auf den ersten Blick ausufernde Textlänge in den Gesuchunterlagen mit den vielen Ausnahmen habe mit der Komplexität des Wasserbauvorhabens und den vielen involvierten Parteien zu tun. Unter ­an­derem würden sämtliche Flussrenaturierungsverfahren auch die Fischerei- und die Forstwirtschaft tangieren, sagt Salvisberg.

Hochspannungsmast sichern

«Revitalisierung der Emme mittels Aufwertung der Gewässersohle und des Schachenwaldes durch Zulassen einer eigendynamischen Entwicklung; Sicherung des Mastfundamentes der BKW-Leitung Birchi», heisst es in den Wasserbau-Gesuchunterlagen.

Die Ausführungen seien etwas verwirrend, da es sich bei den vorgesehenen Arbeiten nur gerade um eine Nachbesserung einer bereits vor Jahren erfolgten Revitalisierung der Emme handle, so Salvisberg. Der Standort für die publizierten Arbeiten liegt in Altisberg, an der Grenze zwischen Bätterkinden, Wiler und dem Kanton Solothurn.

In diesem Gebiet sind im Nachzug vorangegangener Renaturierungen unterschiedlichste Arbeiten vorgesehen. Solche sogenannte Nachbesserungen seien durchaus üblich, sagt Salvisberg. So lasse man der Emme während einer gewissen Zeit ihren Lauf, um dann bei Bedarf punktuell nachzubessern, erklärt der Präsident des Schwellenverbandes. Bei den bevorstehenden Arbeiten handle es sich vor allem um die Hochwassersicherung des Hochspannungsmastfundamentes Utzenstorf-Birchi.

Rodungen im Schachenwald

Ferner soll eine Schwelle fischgängig gemacht und wo nötig im Schachenwald temporär oder definitiv gerodet werden. Bei definitiver Rodung müsse andernorts im gleichen Umfang aufgeforstet werden, erklärt Salvisberg. Dies geschieht in diesem Fall in der Gemeinde Rüdtligen-Alchenflüh.

Das nächste grosse Projekt des Schwellenverbandes Emme, 1. Sektion, ist für Ende nächsten Jahres im Bereich der Strassenbrücke zwischen Utzenstorf und Bätterkinden vorgesehen.

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