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Ein Gebäude ohne Schnickschnack

Platzmangel war der Grund für den Neubau der ­Firma Gehatec, die im Bereich Haustechnik tätig ist. In den vergangenen knapp zehn Jahren konnte die Mitarbeiterzahl fast verdoppelt worden.

Fritz Gerber bezieht mit seinem Unternehmen Mitte November den neuen Standort.
Fritz Gerber bezieht mit seinem Unternehmen Mitte November den neuen Standort.
Olaf Nörrenberg

Mitte November ist es so weit: Die Haustechnikfirma Gehatec AG kann ihren Neubau in Hasle beziehen. Dieser befindet sich nur ein paar Hundert Meter vom heutigen Standort entfernt. Bereits seit längerer Zeit war Firmen­inhaber Fritz Gerber auf der Suche nach einer bestehenden Liegenschaft oder Bauland. Gesucht hat er im Umkreis von etwa fünf Kilometern von Hasle.

«Ein Wegzug aus der Region stand grundsätzlich nicht zur Debatte. Der neue Standort ist für uns absolut ideal und liegt zentral zu unserem Wirkungskreis im Emmental, der Agglomeration Bern, Solothurn und dem Oberaargau», erklärt Gerber. Er ist überzeugt, dass er mit dem Standort Emmental auf die Dauer Arbeits­plätze sichern kann.

Schlichte Form

Gerber hat die Firma, die nebst Planung und Ausführung von ­Sanitär- und Heizungsanlagen, Komfortlüftungen auch einen 24-Stunden-Pikettdienst anbietet, im Jahr 2008 übernommen. Seither konnte er die Anzahl Mitarbeiter von 14 auf 28 verdoppeln. Bereits seit längerem habe es am heutigen Firmensitz in der Emmenau an Platz gefehlt, sagt Gerber, der seine Aussage auch auf die Parkplatzsituation bezieht.

Das neue, fast fertige Gebäude steht neben dem ehemaligen Zeughaus in Hasle. Die anthrazitfarbene Liegenschaft fällt auf, jedoch nicht durch Pomp, sondern vielmehr durch seine schlichte Form. Gerber hat bewusst auf jeglichen Schnickschnack verzichtet, vielmehr setzt er auf Funktionalität. Rund um den Bau gibt es ein Vordach, sodass die Monteure ihre Lieferwagen auch bei nasser Witterung im Trockenen andocken können.

Langnauer Firma gekauft

Im Innern des Gebäudes sorgt eine ausgeklügelte Raumeinteilung für einen schnellen Arbeitsablauf. Beispielsweise befinden sich die Büros im Erdgeschoss ­direkt neben der Lagerhalle und der Werkstätte. «Dazwischen liegen kaum 30 Schritte», erklärt Gerber, der vor zwei Jahren die Langnauer Sanitär- und Spenglerfirma Hans Fankhauser AG übernommen hat und diese als Zweigstelle weiterführt.

Raum für die Lernenden

Der Bau ist nicht unterkellert; indessen verfügt er über ein Obergeschoss. Hier hat es nebst weiterem Lagerraum auch ein Abteil eigens für die Ausbildung der Lehrlinge. «Die jungen Leute können hier üben», sagt Gerber, der derzeit zwei Lernende ausbildet. Analog der Büros im Parterre hat es die gleich grosse Fläche auch im Obergeschoss. Was damit geschehen soll, sei noch offen. Ob er die Räumlichkeiten dereinst extern vermieten oder eine Wohnung oder Büros einbauen werde, sei noch ungewiss.

Ebenfalls momentan unklar ist, wer in die frei werdenden Räumlichkeiten in der Emmenau einziehen wird. «Es ist auf guten Wegen.» Interessenten seien vorhanden», sagt Beat Schaer, In­haber der SB Immo GmbH in Burgdorf.

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