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Die Spiele können beginnen

Jetzt ist das Kunstrasenfeld fertig. Am Mittwoch hat die Stadt den neuen Platz in der Neumatt dem SC Burgdorf übergeben.

Sie geben den ersten Pass: Peter Hofer (Leiter der Finanzdirektion, 1. v. r.), Stefan Berger (Stadtpräsident, 2. v. r.), ­ Josef Horky (Sportplatzgenossenschaft, 1. v. l.) und Serge Aeschbacher (SC Burgdorf, 2. v. l.).
Sie geben den ersten Pass: Peter Hofer (Leiter der Finanzdirektion, 1. v. r.), Stefan Berger (Stadtpräsident, 2. v. r.), ­ Josef Horky (Sportplatzgenossenschaft, 1. v. l.) und Serge Aeschbacher (SC Burgdorf, 2. v. l.).
Olaf Nörrenberg

Nun liegt der Ball nicht mehr bei der Stadt. Mehr oder weniger zielgenau setzen Stadtpräsident Stefan Berger und Peter Hofer, Leiter der Finanzdirektion, zum Pass an. Serge Aeschbacher, Präsident des SC Burgdorf, muss sich spurten, damit er den Ball noch erwischt.

Bleibt zu hoffen, dass die Spieler am Samstag etwas mehr Treffsicherheit an den Tag legen werden. Dann nämlich findet der erste Match auf dem neuen Spielfeld in der Neumatt statt. Der SC Burgdorf tritt gegen den FC Langnau an.

Pflegeleichter Kunstrasen

Und dies nicht mehr auf Naturrasen wie bislang. Seit Mitte Juni wurden nämlich etwa 20 Tonnen Kunststoffrasen verlegt. Dies habe so manchen Vorteil, nicht nur beim Spielen, sondern auch bei der Wartung, meint Serge Aeschbacher. So müssen nun nicht mehr vor jedem Match die Linien frisch gezogen werden. Auf dem Kunstrasen sind diese nämlich dauerhaft angebracht. Zudem muss der Rasen nun natürlich nicht mehr gemäht werden. Zuständig war dafür bislang die Stadt. Doch auch Helfer des SC Burgdorf setzten sich regelmässig auf den Rasenmäher. Musste er doch vor Spielen besonders akkurat geschnitten sein und durfte nicht einer Wiese ähneln.

Langweilig werde es den Wartungsarbeitern nun aber trotzdem nicht, so Aeschbacher. «Jetzt fallen einfach andere Arbeiten an.» So muss man wöchentlich mit einem Traktor übers Feld fahren. Gilt es doch das Granulat, aus dem der Kunstrasen besteht, nach der Abnutzung wieder gleichmässig zu verteilen. Auch bewässert wird der Kunstrasen. Nicht etwa, weil er sonst braun würde.

ggVielmehr soll so das Spielfeld gekühlt werden. «Der Kunstrasen wird etwa doppelt so heiss wie die Aussentemperatur», sagt Alain Spart, der seitens der Stadt für das Projekt zuständig ist. So wird etwa während der Pausen der ganze Platz bewässert. In 11 Minuten werden 8 Kubikmeter Wasser verteilt. Mit viel Druck schiesst das Wasser aus den Düsen. «Dann darf sich niemand mehr auf dem Platz befinden», sagt Spart. Denn stünde jemand direkt vor der Düse, wäre dies wohl ziemlich schmerzhaft.

Auch ein Naturrasen geplant

Nun bleibt es in Sachen Bauarbeiten eine Weile ruhig beim Stadion. Erst im Frühling 2018 geht es weiter mit den Arbeiten am Spielfeld Ost. Dort soll ein erstligataugliches Naturrasenspielfeld entstehen. Rund 3,53 Millionen Franken kostet das gesamte Projekt. Finanziert wird es durch die Stadt, Lotteriefondsgelder, die Burgergemeinde und den SC Burgdorf. Im Herbst 2018 soll das gesamte Vorhaben abgeschlossen werden.

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