Zum Hauptinhalt springen

Die separate Klasse bleibt

Die Gemeinden Lauperswil und Rüderswil wollen Schüler, die eine besondere Förderung brauchen, nicht voll, aber doch teilweise in die Regelklassen integrieren.

Ab nächsten Sommer werden alle der Schüler Gemeinden Lauperswil und Rüderswil in einem Schulhaus unterrichtet (Symbolbild).
Ab nächsten Sommer werden alle der Schüler Gemeinden Lauperswil und Rüderswil in einem Schulhaus unterrichtet (Symbolbild).
Keystone

Bisher werden sie an einem separaten Standort unterrichtet: Schüler der Gemeinden Lauperswil und Rüderswil, die mit dem Schulstoff in der Regelklasse überfordert sind, gehen im Gebäude, in dem sich auch die Aula Zollbrück befindet, zur Schule. Das wollen die Exekutiven beider Gemeinden nun ändern.

Ab nächstem Sommer werden Schülerinnen und Schüler in einem Schulhaus unterrichtet. In welchem das sein wird, steht laut der Lauperswiler Gemeinderätin Barbara Grosjean noch nicht fest. Der künftige Schulstandort und die Frage der Schülertransporte würden zwischen Lauperswil und Rüderswil in den nächsten Wochen geregelt.

In Musik und Sport vereint

Beschlossen ist, dass weiterhin eine separate Klasse zur besonderen Förderung (KbF) bestehen bleibt und die betroffenen Schüler nicht in Regelklassen inte­griert werden – jedenfalls nicht vollständig. Anders als bisher sollen sie aber gewisse Fächer wie Sport, Musik und Gestalten in den Klassen ihres Jahrgangs besuchen. Die Hauptfächer hingegen werden sie in der KbF absolvieren, wo sie individuell gefördert werden können.

Ein neuer Name

Bislang stand ein Wechsel in die KbF ab der vierten Klasse offen. «Im nächsten Schuljahr hätte es nur drei Schüler gehabt», sagt Barbara Grosjean. Deshalb haben die Gemeinderäte beschlossen, die Klasse zu öffnen: Neu können Schüler von der Ersten bis zur Neunten aufgenommen werden.

Zudem ermögliche das neue Konzept auch Schülerinnen und Schülern mit reduzierten Lernzielen, aber ohne KbF-Status, einen vorübergehenden Besuch dieser Klasse, steht in der Pressemitteilung. Auch sie könnten also von einer individuellen Förderung profitieren. «Das kann auch nur vorübergehend sein», sagt Barbara Grosjean. Noch sei man auf der Suche nach einem neuen Namen, damit die Schüler, die von der speziellen Förderung profitieren, nicht unter einem Stempel zu leiden hätten.

Für den Fall, dass das Oberstufenzentrum Zollbrück realisiert werden sollte, würden die KbF-Schüler ab der 7. Klasse vollständig in Regelklassen integriert und dort mit zusätzlichen Spezialunterrichtslektionen unterstützt.

(pd)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch