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Die Lehrer in Eggiwil erhalten externe Hilfe

Zum Pilotversuch für einen Schulsozialdienst im oberen Emmental sagte die Gemeinde nein.Doch auch ihre Lehrer kommen an Grenzen. Unterstützung erhalten sie künftig beim Netzwerk Integration.

In den Räumen des Jugendhilfe-Netzwerks finden überforderte Pädagogen künftig fachlichen Rat.
In den Räumen des Jugendhilfe-Netzwerks finden überforderte Pädagogen künftig fachlichen Rat.
Andreas Marbot

Am 1. März startet im oberen Emmental ein dreijähriger Versuch: In besonders schwierigen Situationen können Lehrerinnen und Lehrer die Unterstützung von Schulsozialarbeitern in Anspruch nehmen. Allerdings nur jene der Gemeinden Langnau, Trub, Trubschachen, Lauperswil, Rüderswil und Röthenbach.

Die Behörden von Signau, Schangnau und Eggiwil entschieden sich letztes Jahr dagegen. Doch nun teilen die Eggiwiler mit, dass der gesellschaftliche Wandel auch vor ihren Toren nicht haltmache. Gemeinderat und Schulleitung «sind sich seit längerer Zeit bewusst, dass auch die Lehrerschaft in ländlich geprägten Schulen an ihre Grenzen stösst und auf zusätzliche Unterstützung angewiesen wäre». Eine Bedarfsanalyse im Jahr 2017 habe gezeigt, dass sich die Eggiwiler Lehrerinnen und Lehrer die Hilfe eines Schulsozialarbeiters wünschen würden.

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