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Die Helfer atmen durch

Der Kirchberger Hostel-Besitzer Claudio Hollenstein hilft seit über drei Monaten, Erdbebenopfern in Ecuador ein würdiges Dasein zu ­sichern. Zudem soll das Hilfscamp den Bewohnern eine Perspektive bieten – etwa mit sanftem Tourismus.

So sieht das Camp Samán im ecuadorianschen Küstenort Canoa aus: Das Grundgerüst der Behausungen wurde aus Bambusholz gebaut, als Wände und Dächer dienen unter anderem Werbeblachen.
So sieht das Camp Samán im ecuadorianschen Küstenort Canoa aus: Das Grundgerüst der Behausungen wurde aus Bambusholz gebaut, als Wände und Dächer dienen unter anderem Werbeblachen.
zvg
Bambusholz ist ein wichtiges Rohmaterial für die Helfer in Canoa. Transportiert wird es zum Beispiel mit Lasttieren.
Bambusholz ist ein wichtiges Rohmaterial für die Helfer in Canoa. Transportiert wird es zum Beispiel mit Lasttieren.
zvg
Claudio Hollenstein und Lindsay Burton lassen auf der Burgdorfer Staldenbrücke die turbulenten letzten Monate Revue passieren.
Claudio Hollenstein und Lindsay Burton lassen auf der Burgdorfer Staldenbrücke die turbulenten letzten Monate Revue passieren.
Olaf Nörrenberg
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Der 16. April 2016 hat Claudio Hollensteins Leben verändert. An jenem Tag bebte die Erde in seiner neuen Heimat Ecuador heftig. Die offizielle Bilanz: über sechshundert Tote, Tausende Verletzte und Obdachlose. Der Kirchberger, der vor einigen Jahren in der ecuadorianischen Andenstadt Cuenca ein Hostel eröffnet hatte, wollte dem Elend im Katastrophengebiet an der Küste nicht tatenlos zusehen: Er machte sich auf den Weg ins komplett zerstörte Surferdorf Canoa, um beim Aufbau eines Camps für die Opfer des Unglücks mitzuhelfen.

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