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Das Volk setzt auf Kontinuität

Hans-Ulrich Käser bleibt Gemeinderatspräsident von Zielebach. Herausforderin Marianne Brügger hatte in der Kampfwahl keine Chance. Sie holte 39 der total 113 Stimmen.

Alles oder nichts war offenbar ihr Motto: Marianne Brügger (SP) forderte Amtsinhaber Hans-Ulrich Käser (SVP) zur Wahl ums Gemeindepräsidium heraus. Brügger war vor Jahren schon einmal Gemeinderatspräsidentin in Zielebach, jetzt wollte sie es nochmals wissen. Doch sie hatte keine Chance: Von den gültigen 113 Stimmen holte sie in der gestrigen Kampfwahl 39. Käser dagegen kam auf satte 74 Stimmen.

Dabei wäre diese Wahl gar nicht nötig gewesen: Denn Marianne Brügger hätte ein Amt in der Exekutive bereits auf sicher gehabt, wenn sie denn gewollt hätte. Für die übrigen vier Sitze im Gemeinderat meldeten sich bis zum Ablauf der Frist für Wahlvorschläge nur drei Personen. Hätte sich Brügger also für ein Gemeinderatsmandat gemeldet, wäre sie still gewählt worden. Doch eben: Sie wollte entweder das Präsidium oder gar nichts. Für eine Stellungnahme war Brügger am Sonntag nicht erreichbar.

«Das Resultat ist positiv für mich»

Der wiedergewählte Hans-Ulrich Käser zeigte sich zufrieden: «Das Resultat ist positiv für mich. Dass ich aber so deutlich siegen würde, hätte ich nicht erwartet.» Für ihn sei das Wahlergebnis ein Zeichen, dass in Zielebach auf Kontinuität gesetzt werde.

Am Sonntag musste ausserdem der letzte freie Sitz im Gemeinderat besetzt werden. Dafür konnte ­jede in der Gemeinde stimmberechtigte Person auf den Wahlzettel geschrieben werden. Am meisten Stimmen erhielt schliesslich Béatrice Kaufmann mit 43. Total wurden 71 Stimmen abgegeben. Die parteilose Erwachsenenbildnerin Kaufmann sagte, sie stelle sich zur Verfügung, weil sie in der Gemeinde mitgestalten wolle.

Bereits still gewählt worden waren drei Bisherige: Martin Schneider (SVP), Matthias Schönberg und Yvonne Wyss (beide parteilos).

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